Arbeitslosenzentren

Grüne Oberhausen: Stadt soll Arbeitslosenzentren finanzieren

In Oberhausen gibt es rund 11.000 Menschen ohne Arbeit. In Arbeitslosenzentren bekommen sie Unterstützung.

In Oberhausen gibt es rund 11.000 Menschen ohne Arbeit. In Arbeitslosenzentren bekommen sie Unterstützung.

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Oberhausen.  NRW will die Förderung der Arbeitslosenzentren einstellen. Sollten Oberhausener Einrichtungen schließen müssen, soll die Stadt einspringen.

Kommt es tatsächlich dazu, dass die beiden Oberhausener Arbeitslosenzentren schließen müssen, weil das Land die Förderung einstellt, so soll die Stadt bei der Finanzierung einspringen. So fordert es die Fraktion der Grünen im Stadtrat. Wie berichtet plant das Land tatsächlich, die Aufgaben der Zentren in die Erwerbslosenberatungsstellen zu integrieren. Für den Verein Kontakt in Sterkrade und das Arbeitslosenzentrum der Ruhrwerkstatt wäre dann kein Geld mehr da.

Oberhausen sei bei der Beratung von arbeitslosen Menschen ohnehin unterversorgt, sagt Sebastian Girrullis, sozialpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion und als Vorsitzender des Vereins Starthilfe auch involviert. Denn Starthilfe betreibt die Erwerbslosenberatung im Zentrum Altenberg. „Nun soll sich die Situation noch einmal drastisch verschlechtern. Wieder wären jene betroffen, die vor allem einer Unterstützung bedürfen.“

Die SPD-Fraktion bereitet derzeit eine Rats-Resolution für die Unterstützung der Arbeitslosenzentren vor. Ein Punkt ist Girrullis dabei besonders wichtig: „Mit der Erwerbslosenberatungsstelle Starthilfe gibt es schon nur eine Anlaufstelle in der Stadt, die aber durch finanzielle und personell knappe Ressourcen die Fallzahlen nicht auffangen kann. Somit übernehmen nicht nur die zwei Arbeitslosenzentren der Ruhrwerkstatt und von Kontakt niedrigschwellige Angebote, sondern ermöglichen Beratungen, die originär nicht in ihren Bereich fallen.“

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