Kindersilvester-Premiere

Großes Interesse an erstem Oberhausener Kindersilvester

Aus sicherer Entfernung dem funkelnden Feuerwerk zuschauen: Als die Raketen beim ersten Kindersilvester am späten Sonntagnachmittag im Zentrum Altemberg starteten, musste Kinder nur den Regentropfen trotzen.

Foto: Heinrich Jung

Aus sicherer Entfernung dem funkelnden Feuerwerk zuschauen: Als die Raketen beim ersten Kindersilvester am späten Sonntagnachmittag im Zentrum Altemberg starteten, musste Kinder nur den Regentropfen trotzen. Foto: Heinrich Jung

OBERHAUSEN.   Schon am Nachmittag pilgerten viele Familien ins Zentrum Altenberg. Premiere mit Spiel, Show und Feuerwerk kam gut an

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Eigentlich sollte das Stockbrot bis zum Abend reichen, doch schon am frühen Nachmittag hieß es im Zentrum Altenberg: ausverkauft. Das erste Kindersilvester lockte am Sonntag zwischen 13 bis 18 Uhr viele Familien an. Der Vorsitzende des Vereins Kinderspielzeit, Johannes Paus: „Damit haben wir nicht gerechnet. Das zeigt aber zugleich, dass es großes Interesse an Veranstaltung für junge Familien gibt.“

Der Verein sieht seine Aufgabe darin, die Bewegung von Kindern durch Aktivitäten zu fördern. Das konnte man im Zentrum Altenberg deutlich sehen. Hüpfende Zwerge in der Kinderdisco und umherspringende Kinder auf den Hüpfburgen. Von Stillstand konnte im Gewusel wirklich nicht die Rede sein.

Die meisten Attraktionen funktionierten unabhängig vom Wetter. Die Krokodil-Hüftburg oder der mit Luftpolstern umrahmte Rodeo-Bulle standen in den wetterfesten Hallen. Draußen gab es einen kleinen Jahrmarkt. Hungrige Eltern konnten den knurrenden Magen beruhigen. Die große Bühne erhielt das Puppentheater der Feuerwehr Oberhausen. Fast 300 Kinder nahmen Platz, um spielerisch den Umgang mit der Gefahrenquelle Feuer zu lernen. Mit karierten Schlaghosen zogen die Clowns Oli und Felinchen über den Platz. „Die sehen lustig aus und schenken uns sogar Luftballons“, meinte dazu die kleine Emma. Spektakulär: Die Jonglage von kleinen und großen Künstlern der Christus- und Markuskirche — und natürlich das Abschlussfeuerwerk.

Der Eintritt zum Fest war frei, für einige Attraktionen mussten die Eltern Spielkarten erwerben. Mit den Erlösen möchte der Verein ein eigenes Trampolin für Kinder mit und ohne eine Behinderung anschaffen.

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