Schuljubiläum

Friedrich-Ebert-Realschule feiert 60-jähriges Bestehen

Die Friedrich-Ebert-Realschule in Sterkrade.

Die Friedrich-Ebert-Realschule in Sterkrade.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Am 21. September sind Ehemalige, Schüler, Eltern und Lehrer eingeladen, um mit der Friedrich-Ebert-Realschule in Sterkrade zu feiern.

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60 Jahre ist es nun her, dass die Sterkrader Schülerinnen und Schüler eine eigene Realschule bekommen haben. Unter der damaligen Oberbürgermeisterin Luise Albertz (SPD), auch als „Mutter der Bedrängten“ bekannt, wurde 1959 die Friedrich-Ebert-Realschule eröffnet.

Der Architekt hatte einen lichtdurchfluteten Gebäudekomplex entworfen, zu dem auch ein Teich auf dem Schulhof gehörte, „heute unter Sicherheitsaspekten kaum denkbar“, schreibt Wolfgang Grandke, stellvertretender Leiter der Schule und seit Februar auch der kommissarische Leiter, seitdem Schulleiterin Erika Ilgen in den Ruhestand ging.

Ständige Modernisierungen

Schülerinnen und Schüler der ersten Jahre, die kürzlich die Schule besuchten, stellten fest, dass sich die Schule seitdem kaum verändert habe, erklärt Grandke. Was allerdings nicht ganz stimme. „Es gab einen Erweiterungsbau, zusätzliche Pavillons und bis zum heutigen Tag ständige Modernisierungen.“ Der Grundcharakter sei jedoch stets erhalten geblieben.

Eine Schule ist aber nicht nur ein Gebäude. Eine Schule heißt auch: Immer wieder neue Schülerinnen und Schüler, neue Lehrerinnen und Lehrer sowie Aufgaben und Herausforderungen politischer und gesellschaftlicher Natur, erklärt der kommissarische Leiter. „Die Friedrich-Ebert-Realschule hat sich diesem permanenten Wandel immer erfolgreich gestellt und ist deshalb auch nach 60 Jahren immer noch jung“, schreibt Wolfgang Grandke. „Sie ist in Oberhausen nicht mehr wegzudenken. Sie ist nicht nur etabliert, sondern beliebt, was die steigenden Schülerzahlen der letzten Jahre eindrucksvoll belegen.“ Ständig überschreite die Zahl der Anmeldungen die Aufnahmekapazität. Mittlerweile werde über eine Erweiterung der Schule diskutiert.

Qualifikation fürs Gymnasium

119 Schülerinnen und Schüler erhielten zuletzt den mittleren Abschluss, der sie zum Besuch der Fachoberschule berechtigt, 68 davon qualifizierten sich für den Besuch der gymnasialen Oberstufe. In den letzten Jahren wurde die Schule zur Mint-zertifizierten Schule (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und zur Deutschen Schachschule.

Projekttage unter dem Motto „Respekt“

Grund genug also das Jubiläum angemessen zu feiern. Am Montag, 16. September, findet der offizielle Festakt in der Aula der Schule statt. In der Woche folgen weitere Aktionen wie ein Sponsorenlauf und Projekttage unter dem Motto „Respekt“. Was nicht nur Respekt gegenüber anderen Menschen, sondern zum Beispiel auch gegenüber der Umwelt einschließt. „Ein Motto, das gut zur Friedrich-Ebert-Realschule als werte-orientierter-Schule passt“, so Grandke. Am Samstag, 21. September, finden die Feierlichkeiten mit einem Schulfest in der Zeit von 10 bis 14 Uhr auf dem Schulgelände ihren Abschluss (Potsdamer Straße 2). Für die Zukunft gelte die Devise: „Weiterhin jung bleiben“.

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