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Finanzämter in Oberhausen geben Steuertipps zum Ferienjob

Ferienjobs in der Gastronomie sind gefragt.

Ferienjobs in der Gastronomie sind gefragt.

Foto: Marc Tirl / dpa

Oberhausen.  Bevor es ab in den Ferienjob geht, sollte man am besten alle steuerlichen Fragen klären. Die Oberhausener Finanzämter helfen dabei.

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Viele Schüler und Studierende nutzen den Sommer, um sich Geld dazu zu verdienen und suchen sich einen Ferienjob.

Frank Schulte-Kulkmann, Leiter des Finanzamts Oberhausen-Süd, empfiehlt, ein paar steuerliche Hinweise zu beachten. „Die Regelungen sind unkompliziert. Grundsätzlich zahlen die allermeisten Ferienjobber letztlich keine Steuern.“ Sie müssen ihrem Arbeitgeber ihre Steuer-Identifikationsnummer, ihr Geburtsdatum und die Information, ob es sich um das erste Beschäftigungsverhältnis handelt, mitteilen. Auf der Grundlage dieser Angaben kann der Arbeitgeber die Lohnsteuerabzugsmerkmale wie etwa Steuerklasse und Religion elektronisch abrufen.

Steuerliche Möglichkeiten abklären

„Behält der Arbeitgeber zu viel Lohnsteuer ein, können sich die Ferienjobber diese nach Ablauf des Kalenderjahres mit einer Einkommensteuererklärung beim Finanzamt zurückholen. Bei einem Bruttoarbeitslohn von bis zu 12.617 Euro im Jahr 2019 fällt zum Beispiel in der Steuerklasse I, also für Ledige, gar keine Lohnsteuer an“, so Achim Eder, Leiter des Finanzamtes Nord.

Unabhängig davon kann der Arbeitgeber in bestimmten Fällen, zum Beispiel bei 450-Euro-Jobs, die Lohnsteuer auch pauschal versteuern und diese für den Ferienjobber übernehmen. Die Experten raten, die diversen Möglichkeiten in einem Gespräch mit dem Arbeitgeber zu klären.

Weitere Infos gibt es unter finanzverwaltung.nrw.de

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