„Es ist ein täglicher Kampf“

Stadtmitte.   Dort, wo Klaus Nienhaus vor acht Jahren ausgezogen ist, an der Marktstraße 72, steht Regina Bonk an der Waage, umringt von Beeren und anderen Früchten. Kommen zwei Kunden hinzu, ist der Laden im Prinzip schon überfüllt. „2500 Euro Miete zahlen wir hier“, sagt die Verkäuferin von „Südfrüchte Günter Bednarz“. Viel zu viel sei das für diese Straße voller Leerstände. „Die sollten mal besser mit den Preisen runtergehen, bevor die Stadt kaputtgeht.“

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Dort, wo Klaus Nienhaus vor acht Jahren ausgezogen ist, an der Marktstraße 72, steht Regina Bonk an der Waage, umringt von Beeren und anderen Früchten. Kommen zwei Kunden hinzu, ist der Laden im Prinzip schon überfüllt. „2500 Euro Miete zahlen wir hier“, sagt die Verkäuferin von „Südfrüchte Günter Bednarz“. Viel zu viel sei das für diese Straße voller Leerstände. „Die sollten mal besser mit den Preisen runtergehen, bevor die Stadt kaputtgeht.“

Ein Fachgeschäft auf der Marktstraße, das sei ein täglicher Kampf, sagt Regina Bonk. „Wenn wir die Spargel- und Erdbeerzeit nicht hätten, dann wüsste ich auch nicht, was wir tun würden.“ Zu den hohen Mieten und den geringen Einnahmen käme noch ein weiteres Phänomen, das stark zugenommen habe: „Diese ganze Klauerei. So schnell kann ich gar nicht hinterherlaufen. Das ist schlimm.“ Die 61-Jährige wünscht sich deshalb mehr Polizeipräsenz auf der Marktstraße. „Ich bin mit Leib und Seele Verkäuferin, aber so langsam macht das keinen Spaß mehr.“

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