Schülerwettbewerb

Elsa-Brändström-Schülerin siegt mit Kunstprojekt zu Europa

Stolze Siegerin: Melanie Cieslinski (li.) mit Kunstlehrerin Heike Schrader und Prof. Hans-Ulrich Baumgarten vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Stolze Siegerin: Melanie Cieslinski (li.) mit Kunstlehrerin Heike Schrader und Prof. Hans-Ulrich Baumgarten vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Foto: Studio Wiegel / Münster

Oberhausen.  Bei einem Schülerwettbewerb im Zeichen europäischer Verständigung erreichte die Oberhausenerin Melanie Cieslinski einen Siegerplatz.

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Schöner Erfolg für das Alt-Oberhausener Elsa-Brändström-Gymnasium: Zum 66. Mal fand jetzt der Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ statt. Das diesjährige Motto lautete „Europa – Zukunft braucht Geschichte“.

Elsa-Brändström-Schülerin Melanie Cieslinski erreichte dabei mit Unterstützung von Kunstlehrerin Heike Schrader einen Landessiegerpreis, der mit 3000 Euro dotiert ist.

Tape-Art-Projekt „Der freie Vogel“ überzeuget die Jury

Die Oberhausener Schülerin hatte sich mit einem Tape-Art-Projekt beworben, das den Titel „Der freie Vogel“ trägt. Bei Tape-Art handelt es sich um Kunst, die aus Klebebändern entstanden ist-

Besonders überzeugte die Jury das handwerkliche Geschick der Schülerin und die Botschaft des Projekts, die mit dem Werk vermittelt werden soll: „Mit meiner Kunst möchte ich ein Zeichen für Hoffnung, Frieden und Lebensfreude setzen, was vor allem in Europa eine wichtige Rolle spielt“, sagt Melanie Cieslinski.

Die Preisverleihung 2019 fand in Düren statt. Dort wurden die Auszeichnungen von Prof. Hans-Ulrich Baumgarten aus dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in feierlichem Rahmen überreicht.

Wettbewerb entstand nach dem Zweiten Weltkrieg

Der namhafte Schülerwettbewerb entstand nach dem Zweiten Weltkrieg – motiviert durch den politischen Einschnitt der Nachkriegszeit und die damit verbundenen Erfahrungen von Not, Flucht und Vertreibung.

Neben den Preisträgern aus Nordrhein-Westfalen ehrte Baumgarten auch zehn Delegationen aus den Ländern Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Russland, Serbien, Slowakei sowie aus Ungarn.

1612 Beiträge wurden eingereicht

Am diesjährigen Wettbewerb hatten sich 4024 Kinder und Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen und aus 16 mittel-, ost- und südosteuropäischen Staaten mit insgesamt 1612 Beiträgen beteiligt. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW fördert den viel beachteten internationalen Wettbewerb mit 130 000 Euro jährlich.

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