Elektrobuslinie

E-Busse fahren wieder zwischen Oberhausen und Bottrop

Im Juni 2019 haben die Verkehrsbetriebe Stoag und Vestische die erste städteverbindende Elektrobuslinie in NRW zwischen Oberhausen und Bottrop präsentiert. Doch Probleme mit der Ladestation sorgten für einen Fehlstart das Vorzeigeprojektes. Seit Anfang der Woche rollen die E-Busse wieder.

Im Juni 2019 haben die Verkehrsbetriebe Stoag und Vestische die erste städteverbindende Elektrobuslinie in NRW zwischen Oberhausen und Bottrop präsentiert. Doch Probleme mit der Ladestation sorgten für einen Fehlstart das Vorzeigeprojektes. Seit Anfang der Woche rollen die E-Busse wieder.

Foto: Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services

Oberhausen/Bottrop.  Wegen einer defekten Ladestation mussten monatelang Dieselbusse auf der Linie 979 eingesetzt werden. Seit dieser Woche rollen wieder Elektrobusse.

Die Elektrobusse der Linie 979 fahren wieder. Seit Anfang der Woche setzen die Oberhausener Verkehrsbetriebe Stoag wieder elektrisch betriebene Fahrzeuge zwischen dem Bahnhof Sterkrade und dem Busbahnhof (ZOB) Bottrop ein. Die E-Busse der Vestischen pendeln voraussichtlich ab dem kommenden Montag wieder auf der Linie. Das teilte die Stoag jetzt auf Nachfrage mit. Damit wird die von beiden Verkehrsbetrieben gemeinsam betriebene städteverbindende Linie ab der nächsten Woche wieder vollständig mit Elektrobussen befahren.

Eigentlich wollten Stoag und Vestische die Verbindung, die als Vorzeigeprojekt in Sachen E-Mobilität in NRW gilt, bereits ab Juli 2019 mit den neuen Elektrobussen bedienen. Doch seit September rollten konventionelle Dieselfahrzeuge über die Straßen. Grund für den Stillstand der E-Bus-Flotte war eine defekte Ladestation am Sterkrader Bahnhof. Dort zapfen die Fahrzeuge Strom aus den Leitungen der Straßenbahn.

Schnellladestationen wurden umgerüstet

Die lange Ausfalldauer sei nach Angaben der Stoag auf eine sehr aufwändige Fehlersuche und die technische Lösung des Problems zurückzuführen. Die zuständige Fachfirma habe den Defekt nun Anfang Februar behoben. Die Ladesäule sei technisch so umgerüstet worden, dass die Überspannungen, die zu den Störungen geführt hätten, in Zukunft nicht mehr auftreten.

Bei der Schnellladestation handelt es sich nach Angaben der Stoag um ein neuartiges System, bei dem der Gleichstrom zur schnellen Ladung der Bus-Batterien aus der Fahrleitung der Straßenbahn entnommen wird. Beim Wechselspiel zwischen der Ladestation und dem Stromnetz der Straßenbahn sei es in der Vergangenheit durch Überspannungen zu einem Ausfall der Module der Ladesäule gekommen.

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