Polizeibericht

Drogenverdacht: Polizei stoppt Fahrer auf Havensteinstraße

Foto: Oliver Mengedoht / FFS

Oberhausen.  Ein Fahrer stoppt in Stadtmitte an einer Ampel, die grün zeigt. Daraufhin wird der Pkw von Polizisten kontrolliert. Ihr Verdacht bestätigt sich.

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Polizisten kontrollierten Freitagnacht einen Toyota-Fahrer auf der Havensteinstraße in Stadtmitte – und lagen genau richtig mit ihrem Verdacht.

Der Fahrer (36) war zuvor durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen. So hatte er zum Beispiel vor einer Grünlicht zeigenden Ampel ohne ersichtlichen Grund bis zum Stillstand abgebremst und war dann wieder losgefahren.

Führerschein bereits im März entzogen

Der Oberhausener machte einen sehr nervösen Eindruck und zeigte eindeutige Anzeichen, die auf den Konsum von Drogen hindeuteten. Dieser Verdacht bestätigte dann auch ein durchgeführter Drogenvortest. Die Überprüfung seiner Personalien ergab zwei „Treffer“ im Datenbestand. Zum einen wurde dort die Sicherstellung seines Führerscheines gefordert, zum anderen wurde bestätigt, dass ihm die Fahrerlaubnis bereits im März rechtskräftig entzogen worden war.

Doch damit noch nicht genug: Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten „nicht unerhebliche Mengen“ illegaler Substanzen, szenetypische Gegenstände, die auf den Konsum und Handel mit Drogen hinwiesen, und eine größere Menge Bargeld in einer für den Drogenhandel typischen Stückelung.

Jacke mit Zoll-Abzeichen

Warum der Verdächtige dann auch noch eine Jacke mit einem offiziellen Zoll-Abzeichen auf dem Ärmel getragen hatte, konnte er nicht schlüssig darlegen. Den Rest der Nacht verbrachte der Deutsche im Polizeigewahrsam.

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