Kommentar

Die Oberhausener Innenstadt braucht dringend eine Leitidee

WAZ-Redakteurin Nadine Gewehr.    

Foto: Bögeholz/Wallhorn

WAZ-Redakteurin Nadine Gewehr.    

Oberhausen.  Immer wieder ist vom „Potenzial der Marktstraße“ zu hören. Aber wo bleibt das Gesamtkonzept? Wir müssen den positiven Trend stärker vorantreiben.

Man kann es schon nicht mehr hören: „Die Marktstraße hat Potenzial“. In der Tat: Chancen für die Innenstadt gibt es viele. Man muss sie aber auch ergreifen und den positiven Trend, der definitiv zu erkennen ist, konsequenter vorantreiben. Jobcenter-Neubau und Kaufhof-Hotel können den Karren allein nicht aus dem Dreck ziehen.

Bisher nur einzelne Bausteine

Aber sie können als Motor wirken, ebenso die Millionen-Investition von Edeka in die Innenstadt-Filiale sowie der Feierabendmarkt und sein Altmarkt-Pendant, der Grüne Markt. Diese Erfolge helfen, die City wieder attraktiv zu machen. Doch es sind Bausteine – für ein Gesamtkonzept, das noch nicht zu erkennen ist.


Lösungen für heruntergekommene Leerstände müssen her, die Stadt muss Druck auf die Besitzer machen. Die Marktstraße braucht endlich eine Innenstadt-Wache.

Mehr Bänke nicht nur für ältere nötig

Und die Wünsche vor allem älterer Mitmenschen sollten nicht belächelt werden: Die City braucht mehr Sitzbänke, eine öffentliche Toilette – und ein paar mehr hübsche Blümchen können auch nicht schaden. Dann fühlen sich die künftigen Hotel-Gäste auch gleich viel willkommener und nehmen beim Anblick der grauen City nicht gleich wieder Reißaus.

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