Waldbrandgefahr

Das Waldbrandrisiko in Oberhausen ist derzeit hoch

Im Wald am Baldeneysee in Essen löschen Feuerwehr und Waldarbeiter letzte Brandnester. Rund 10 000 Quadratmeter Wald hatten am frühen Dienstagmorgen in Flammen gestanden.

Im Wald am Baldeneysee in Essen löschen Feuerwehr und Waldarbeiter letzte Brandnester. Rund 10 000 Quadratmeter Wald hatten am frühen Dienstagmorgen in Flammen gestanden.

Foto: Roland Weihrauch/dpa

Oberhausen.   Kaum Regen, trockene Grünflächen, Unachtsamkeit: Das Risiko eines Waldbrands ist auch in Oberhausen hoch. So sollte man sich verhalten.

Die anhaltende Trockenheit hält die Oberhausener Feuerwehr weiterhin in Alarmbereitschaft. „Das Waldbrandrisiko in unserer Region ist derzeit sehr hoch“, so Feuerwehr-Sprecher Jörg Preußner. „Alle trockenen Flächen können durch Zündquellen wie Zigarettenkippen, Glasscherben oder andere heiße Oberflächen, etwa Motoren von Autos, entzündet werden.“

In Waldgebieten herrschen daher von März bis Oktober strenge Vorschriften: Das Rauchen ist hier verboten, gegrillt werden darf nur an ausgewiesenen Grillplätzen, Glasflaschen sollten nicht achtlos weggeworfen werden und Autos nicht auf leicht entzündbarem Boden abgestellt werden. Denn: „Bereits Motor und Auspuff sind heiß genug, um trockenes Gras zu entzünden“, so Preußner. Generell gilt jedoch nicht nur im Wald, sondern auf allen Grünflächen äußerste Vorsicht.

„Ein kurzer Regenschauer reicht nicht“

Ob das Risiko eines Brands in den kommenden Tagen und Wochen geringer wird, hänge von der Regenmenge und der Dauer ab. „Ein kurzer Regenschauer minimiert nicht das Risiko eines Flächenbrandes“, mahnt Preußner zur Vorsicht. Im Zweifel könne der Waldbrandindex vom Deutschen Wetterdienst zu Rate gezogen werden.

Die Feuerwehr Oberhausen sei materiell, personell und organisatorisch auf solche Ereignisse vorbereitet. „Im letzten Jahr konnten alle Einsätze, die im Zusammenhang mit der Trockenperiode zu sehen waren, gut und sicher abgearbeitet werden“, sagt Preußner.

Seit dem 12. April hatte es die Feuerwehr Oberhausen mit sieben Einsätzen zu tun, die im Zusammenhang mit der extremen Trockenheit stehen könnten, heißt es weiter seitens der Pressestelle.

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