Hilfsorganisation

Das Friedensdorf Oberhausen erhält vermehrt Müll als Spende

Aktuell erhält das Friedensdorf Oberhausen vielfach Spenden, die nicht mehr zu verwenden sind. Deshalb sichtet die Hilfsorganisation jetzt die abgegebenen Sachen. Hier ein Bild aus besseren Tagen.  

Aktuell erhält das Friedensdorf Oberhausen vielfach Spenden, die nicht mehr zu verwenden sind. Deshalb sichtet die Hilfsorganisation jetzt die abgegebenen Sachen. Hier ein Bild aus besseren Tagen.  

Foto: Jakob Studnar / Friedensdorf

Oberhausen.  Das Friedensdorf Oberhausen ändert seine Annahmezeiten für Sachspenden. Der Grund dafür ist unschön: Vermehrt wird Unbrauchbares abgegeben.

Ab sofort können Sachspenden in der Dinslakener Friedensdorf-Zentralstelle an der Lanterstraße 21 nur noch montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr abgegeben werden. Spender können gut erhaltene Gebrauchsgegenstände wie Kleidung oder Haushaltsgegenstände in der Lagerhalle abgeben – eine Abgabe im Hauptgebäude ist aktuell nicht mehr möglich.

Spenden kontrollieren

„Wir haben beschlossen unsere Annahmezeiten einzuschränken, um die Spenden besser kontrollieren zu können“, erklärt Friedensdorf-Mitarbeiterin Sarah Beckmann. Die Kontrolle der abgegebenen Sachen ist notwendig, denn: „Es ist sehr bedauerlich, dass gerade zurzeit vermehrt unbrauchbare Spenden und auch Müll bei uns abgegeben werden“, beschreibt Beckmann die Situation.

Das liege vermutlich daran, dass Wertstoffhöfe aktuell geschlossen sind und viele Menschen nun die Zeit nutzten, um Zuhause aufzuräumen. „Daher werden wir Spenden, die abgegeben werden sollen, vorher sichten und die Menschen gegebenenfalls über unsere Müllproblematik aufklären. Nach wie vor sind wir dringend auf gut erhaltene Kinderkleidung angewiesen“, so Friedensdorf-Mitarbeiterin Sarah Beckmann.

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