Abfallentsorgung

Corona: Oberhausener Müllabfuhr läuft künftig wie gewohnt

Die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) versichern: Trotz Corona-Krise ist die regelmäßige Abholung von Restmüll und Bioabfall im Stadtgebiet nicht in Gefahr und läuft wie gewohnt.

Die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) versichern: Trotz Corona-Krise ist die regelmäßige Abholung von Restmüll und Bioabfall im Stadtgebiet nicht in Gefahr und läuft wie gewohnt.

Foto: Kerstin Bögeholz / Funke Foto Services GmbH

Oberhausen.  Die regelmäßige Abholung von Restmüll und Bioabfall läuft in Oberhausen nach Angaben der Wirtschaftsbetriebe auch künftig wie gewohnt.

In der wahrscheinlich wochenlang anhaltenden Corona-Krise werden die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen nach eigenen Angaben alles Mögliche unternehmen, um den regelmäßigen Abtransport von Restmüll und Biomüll wie sonst auch zu erledigen.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen sind natürlich auch jetzt täglich in der Stadt unterwegs, um die über 60.000 Müllgefäße zu leeren“, sagt Arndt Mothes, Betriebsleiter Entsorgung. „Unser oberstes Ziel ist es, dies auch wie gewohnt zu gewährleisten.“

Ampeln und Verkehrsschilder werden gewartet

Im Auftrag der Stadt wartet die WBO zudem weiterhin die 250 Ampelanlagen, repariert kaputte Schaltkreise, tauscht defekte Straßenschilder unter den insgesamt 4000 Verkehrszeichen und Wegweisern im Stadtgebiet aus. „Auch jetzt werden Schilder umgefahren oder Ampeln fallen aus – dann sind unsere Kollegen umgehend unterwegs“, erklärt Martin Schulze, Betriebsleiter Kanäle und Straßen bei der WBO. Die 32 Pumpwerke in der Stadt für die Abwasserbeseitigung werden wie sonst auch 24 Stunden überwacht – und gegebenenfalls repariert.

Arbeitsteams der WBO verkleinert

Um die Ansteckungsgefahr in der WBO-Belegschaft zu reduzieren, sind die einzelnen Arbeitsgruppen auf die mindestens notwendige Zahl an Mitarbeitern verkleinert worden. Darüber hinaus starten die WBO-Mitarbeiter ihre Arbeit am zentralen Betriebshof zu versetzten Zeiten und von unterschiedlichen Standorten, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden.

„Allen ist bewusst, dass wir nur mit Distanz und Disziplin das Risiko einer Ansteckung minimieren können“, versichert WBO-Geschäftsführer Karsten Woidtke nach Darstellung in einer Pressemitteilung des Betriebs, der zur Hälfte der Stadt Oberhausen und zur anderen Hälfte dem privaten Entsorgungsunternehmen Remondis gehört.

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