Coronavirus

Corona-Fälle in Oberhausen: Diese Gruppe trifft’s besonders

Bei einer Gruppe haben Corona-Tests in Oberhausen besonders häufig ein positives Ergebnis.

Bei einer Gruppe haben Corona-Tests in Oberhausen besonders häufig ein positives Ergebnis.

Foto: Kai Kitschenberg / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Die Corona-Zahl in Oberhausen steigt weiter an. Laut Daten des Robert-Koch-Instituts wird diese Altersgruppe statistisch am häufigsten infiziert.

Die Zahl der Covid-19-Fälle in Oberhausen steigt immer weiter an. Mehr als 850 Menschen wurden seit Ausbruch der Pandemie infiziert, die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner lag am Donnerstag über 60. Eine Altersgruppe trifft es dabei besonders häufig.

Laut Auswertung des Robert-Koch-Instituts liegen – in absoluten Zahlen – Männer im Alter zwischen 35 und 59 an der Spitze der Statistik. 195 Fälle hat das Institut für Oberhausen registriert. Hinzu kommen 179 Frauen derselben Altersgruppe.

15 Kinder unter vier Jahren positiv auf Coronavirus getestet

Den 35- bis 59-Jährigen folgt die Altersgruppe der 15- bis 34-Jährigen mit insgesamt 258 Fällen – Frauen und Männer halten sich hier etwa die Waage. Die übrigen Altersgruppen spielen bei den absoluten Zahlen nur eine untergeordnete Rolle in der Statistik: 15 Kinder bis zu einem Alter von vier Jahren wurden in Oberhausen bislang positiv getestet, 50 Kinder zwischen fünf und 14 Jahren. 103 Menschen im Alter zwischen 60 und 79 waren bislang getroffen (57 Männer und 46 Frauen) sowie 56 Betroffene in der Gruppe 80plus.

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Rechnet man die konkreten Zahlen als Fälle pro 100.000 Einwohner hoch, zeigt sich auch hier, dass Menschen zwischen 15 und 59 Jahren am häufigsten betroffen sind. Überraschen dürfte das nicht, ist der Anteil der Berufstätigen hier naturgemäß am höchsten. Jüngere Menschen sind häufiger unterwegs, haben in der Regel Kontakt zu mehr Menschen – in der Freizeit, beim Einkaufen, im Familien- und Berufsalltag.

Corona-Lage im Ruhrgebiet spitzt sich zu

Ein Blick auf die Fallstatistik pro 100.000 Einwohner zeigt aber auch, dass der Anteil der infizierten alten Menschen ab 80 Jahren ebenfalls recht hoch ist. Nach den 15- bis 59-Jährigen folgen sie direkt dahinter und lassen sowohl die 60- bis 79-Jährigen als auch die ganz jungen Infizierten bis 14 Jahren hinter sich.

Das Kartenmaterial des Robert-Koch-Instituts offenbart zudem, wie sich die Corona-Lage im Ruhrgebiet weiter zuspitzt. Anfangs von Gelb auf Rot verfärben sich die ersten Städte nun dunkelrot, wie beispielsweise Duisburg, Gelsenkirchen und Herne. Dort liegt der Inzidenzwert, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, mittlerweile bei über 100.

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