Chorkonzert

Chorkonzert: „Um Himmels Willen“ hat „Endlich Urlaub!“

Wie Touristen und Urlauber angezogen: Der Chor „Um Himmels willen" gab zwei Konzerte in der Schul- und Sozialkirche St. Jakobus.

Wie Touristen und Urlauber angezogen: Der Chor „Um Himmels willen" gab zwei Konzerte in der Schul- und Sozialkirche St. Jakobus.

Foto: Lilo Voigt / Handout

Oberhausen.  Sie packten ihre Reisekoffer aus und blätterten das Liederbuch auf: „Um Himmels Willen“ startete zu einer wohlklingenden Urlaubsreise.

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Das passt: „Endlich Urlaub!“ So nannte der Chor „Um Himmels Willen“ sein erstes Konzert mit dem neuen Chorleiter Juri Dadiani.

Da die Schul- und Sozialkirche St. Jakobus nicht genug Zuschauerkapazität für eine einzige Veranstaltung bot, fand das Konzert an zwei Tagen, abends und als Matinee, statt. Jeweils rund 300 Zuschauer sahen und hörten an den beiden Tagen ein Konzert, bunt gemischt und international geprägt.

Der Chor – die Sängerinnen und Sänger hatten sich wie Sommerurlauber, Wanderer und Radtouristen angezogen – zog pfeifend ein zur Melodie des Liedes „Urlaub, mach mal Urlaub“ aus den frühen 1980er Jahren, das dann auch als erstes gesungen wurde und die Zuschauer sofort in gute Stimmung versetzte.

Lieder aus der ganzen Welt

Lieder aus Frankreich, Schweden, aus Afrika und vielen anderen Ländern und Weltregionen wurden vorgetragen. Immer wieder gab es viel Applaus. Zwischendurch – sozusagen als Atempause für den Chor – trugen Gabriele Kortas-Zens und Juri Dadiani vierhändige Klavierstücke vor, die zum Thema des Konzertes passten. Auch hier ein Riesen-Applaus!

Ruhrpottler hatten Tränen in den Augen

Nach der langen Urlaubsreise segelte der Chor mit „Sailing“ von Rod Stewart heimwärts und beendete das Konzert mit der eigenen Ruhrpotthymne „Mitten im Revier“, die aus der Feder von Christof Willer und Andreas Reinhold stammt. Hierzu gesellte sich sogar ein echter Bergmann in voller Montur zum Chor! Der eine oder andere echte Ruhrpottler im Publikum wischte sich verstohlen ein paar Tränen aus den Augen. . .

Mit mehreren Zugaben

Mehrere Zugaben folgten noch. An beiden Tagen wurden die Konzerte – neben Pianistin Gabriele Kortas-Zens leistete auch der ehemalige Chorleiter Andreas Reinhold hervorragende Unterstützung – jeweils mit dem Irischen Reisesegen beendet. Hier standen bei der letzten Strophe alle auf und hielten sich, auch verbunden mit den Sängern, an den Händen – stimmungsvoller Ausklang eines Konzertes, das wohl keiner der Zuhörer so schnell vergessen wird.

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