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CDU-Ministerin Ina Scharrenbach besucht den Gasometer

Gruppenbild mit lauter Damen. Die fünfte von links: CDU-Ministerin Ina Scharrenbach.

Foto: Frank Oppitz

Gruppenbild mit lauter Damen. Die fünfte von links: CDU-Ministerin Ina Scharrenbach. Foto: Frank Oppitz

Oberhausen.   Die Frauenunion Ruhr hat NRW-Ministerin Ina Scharrenbach nach Oberhausen eingeladen. Es gab einen Vor-Ort-Termin auf dem Gasometer.

Die Gasometer-Ausstellung „Wunder der Natur“ haben bislang 1 075 000 Besucher gesehen. „Sie ist unsere erfolgreichste“, sagte Gasometer-Geschäftsführerin Jeanette Schmitz. Sie erklärte, dass es 2018 eine neue Ausstellung geben wird. Was als Magnet der Tonne wirken soll, bleibt vorerst ein Geheimnis.

Schmitz berichtete das am Mittwochabend einer ganzen Reihe von Gästen. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Marie-Luise Dött und CDU-Fraktionsvorsitzende Simone-Tatjana Stehr hatten NRW-Ministerin Ina Scharrenbach (CDU) eingeladen. Weil zum Ressort der Ministerin auch das Thema Heimat gehört, begrüßte Gasometer-Geschäftsführerin Jeanette Schmitz die Politikerin an der Tonne, diesem Stück Heimat. Als Gesprächspartnerin war auch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Britta Costecki, eingeladen. Denn auch die Gleichstellung ist Thema von Scharrenbachs Ministerium – genauso wie Kommunales und Bauen.

Großes Netzwerk

Marie-Luise Dött stellte außerdem klar: „Es handelt sich hier um eine Einladung der Frauenunion Ruhr.“ Beinahe der gesamte Vorstand sei erschienen und damit auch deutlich geworden, wie groß ihr Netzwerk sei. Vorsitzende der Frauenunion ist übrigens Scharrenbach.

Jeanette Schmitz nannte es jedenfalls einen Glücksfall, die Ministerin vor Ort zu haben. „Da kann ich ihr die Roststellen am Gasometer zeigen“, sagte sie über den Kulturort, der 2020 renoviert werden soll. Scharrenbach sah in der Tonne auf jeden Fall einen „Anziehungspunkt weit über das Ruhrgebiet hinaus, eine Landmarke“. Sie betonte, wie wichtig es sei, sie zu erhalten.

Kompetenz-Center zur Gleichberechtigung

Nicht erhalten, sondern vorangetrieben werden soll die Gleichstellung von Mann und Frau. Bislang kamen dazu auch Kompetenz-Center zum Einsatz, deren Mitarbeiter kleinen und mittelständischen Unternehmen da Möglichkeiten aufzeigten. „Nächstes Jahr läuft die Förderung dafür aus“, warnte die Ministerin. Marie-Luise Dött stellte klar: „Wir brauchen Frauen, um bei diesem Fachkräftemangel die Wirtschaft aufrecht zu halten.“

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