Öffentlicher Nahverkehr

Bürgerbündnis BOB will kostenlose Stoag-Kurzstrecke prüfen

Das Bürgerbündnis BOB möchte mehr innovative Angebote vom Oberhausener Nahverkehrsunternehmen Stoag sehen. Hier ein Foto des Busbahnhofes am Oberhausener Hauptbahnhof.

Das Bürgerbündnis BOB möchte mehr innovative Angebote vom Oberhausener Nahverkehrsunternehmen Stoag sehen. Hier ein Foto des Busbahnhofes am Oberhausener Hauptbahnhof.

Foto: Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Wird die Kurzstrecke der Stoag künftig kostenlos? Das Bündnis Oberhausener Bürger schlägt vor, solche innovativen Fahrkartenmodelle zu prüfen.

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Das Bündnis Oberhausener Bürger (BOB) fordert das städtische Nahverkehrsunternehmen Stoag auf, die Attraktivität von Bussen und Bahnen für Kunden deutlich zu verbessern.

Dabei soll nach Meinung von BOB geprüft werden, ob künftig das Ticket für die Kurzstrecke oder auch die Nutzung der Nachtexpress-Busse kostenlos angeboten werden können. Allerdings hält die zweiköpfige Ratsgruppe einen generell kostenlosen Nahverkehr, subventioniert durch Steuereinnahmen, für unbezahlbar – ähnlich wie die Stoag selbst. BOB verlangt aber von der Stoag, energischer als bisher reizvolle Angebote zu erarbeiten, um Bürger zum Umstieg auf Bus und Bahn zu bewegen. „Eine weitere Ausdünnung des öffentlichen Nahverkehrs sollte auf keinen Fall mehr erfolgen“, schreibt das Bündnis in einer Mitteilung an die Medien.

Pilotprojekt „my bus“

Vorbildfunktion schreibt BOB auch der Duisburger Verkehrsgesellschaft DVG zu – mit ihrem Pilotprojekt „my bus“. Dabei kann seit einem Jahr jeder Fahrgast per App einen Kleinbus in eine beliebige Straße des Testgebietes rufen, um ihn von A nach B zu bringen. Das ist äußerst erfolgreich und soll nun auf ganz Duisburg ausgedehnt werden. Diesen Service soll die Stoag nach Auffassung von BOB nicht nur prüfen, sondern auch einen konkreten Umsetzungsplan dafür erarbeiten.

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