Oberhausen. Walter Moers, der Papa von Käpt’n Blaubär und Herrscher von Zamonien, stiftet sein gesamtes Oeuvre der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen.

Würde man sich die Politiker im Kulturausschuss für einen Moment als Cartoon-Figuren in einem Zeichentrickfilm, etwa von Tex Avery, vorstellen: Ihnen wären wie in den „Looney Tunes“ die Kinnladen bis auf den Fußboden geklappt, als Christine Vogt den neuesten Coup der Ludwiggalerie vorstellte. Laut Tagesordnung sollte die Direktorin „nur“ das ambitionierte Ausstellungsprogramm für 2024 vorstellen. Doch dann gab’s im Rathaus, nach den Worten „Film ab!“, eine kecke Animation, hämmerte das Klimperklavier aus „Käpt’n Blaubär“ mit schwerem Seegang, säuselte ein souliger Chor „Adolf, du alte Nazi-Sau!“.