Oberhausen. Einer Trainerin wird vorgeworfen, Hunde misshandelt zu haben. Der Verteidiger spricht von Hexenjagd. Der Prozess endet mit einem Freispruch.

Am Ende bricht es aus ihr heraus. Unter Tränen gehören der Oberhausener Hundetrainerin die letzten Worte im Gerichtssaal. Sie sei nur froh, dass endlich alles vorbei ist. Kundinnen der eigenen Hundeschule hatten ihr vorgeworfen, Tiere mit Tritten und Schlägen malträtiert und verletzt zu haben. Zuletzt sei sie und selbst ihre Tochter im Internet massiv angefeindet worden. Ihr Verteidiger spricht von einer Hexenjagd. Nach Abschluss der Beweisaufnahme über mehrere Prozesstage verkündet Richterin Beben am Amtsgericht Bottrop das Urteil: „Freispruch!“