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Arena Oberhausen erweitert Oktoberfest - Centro verhandelt

Oans, zwoa, g’suffa: In Oberhausen gibt es in diesem Jahr deutlich mehr Gelegenheit, um ein schunkelwütiges Oktoberfest zu feiern.

Foto: Kerstin Bögeholz

Oans, zwoa, g’suffa: In Oberhausen gibt es in diesem Jahr deutlich mehr Gelegenheit, um ein schunkelwütiges Oktoberfest zu feiern. Foto: Kerstin Bögeholz

OBERHAUSEN.   In Oberhausen laufen die Planungen für künftige Oktoberfeste. Die größte Überraschung für die zünftigen Lederhosen-Feten gibt es am Centro.

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Ja, ist denn heut’ schon Oktoberfest? Sicher nicht. Aber die Pläne für zünftige Lederhosen-Feten werden bereits jetzt festgezurrt — und halten einige Überraschungen bereit. Denn das zünftige Feten-Angebot mit Schunkel-Stimmung wird gegenüber dem Vorjahr ausgebaut.

Die größte Überraschung gibt es am Centro: Nach Informationen unserer Redaktion verhandelt das Einkaufszentrum momentan mit einem externen Veranstalter über ein zusätzliches großes Oktoberfest im Stadtgebiet. Dabei soll es sich um einen erfahrenen Anbieter von großen Dirndl- und Lederhosenfesten handeln. Eine offizielle Bestätigung gibt es dazu zwar noch nicht. Mit konkreten Ergebnissen und ersten Details wird aber schon innerhalb der kommenden zwei Wochen gerechnet.

Fest steht, dass es sich dabei nicht um das Salzburger Oktoberfest der Kaml-Gastronomie handelt. Der Österreichische Anbieter, der unter anderem mit der Flachau-Alm und zahlreichen Hütten den Centro-Weihnachtmarkt bestückt, hatte vor zwei Jahren ein zweiwöchiges Oktoberfest am Centro gestartet. Bereits im vergangenen Jahr setzte der Gastwirt Jakob Kaml das kostenintensive Fest mit einem Doppelstockzelt vor dem Centro-Eingang jedoch nicht fort. Der Weihnachtsmarkt bleibt von dem Verzicht unberührt.

Saison beginnt früher als sonst

Nebenan baut die König-Pilsener-Arena ihr zweitägiges Oktoberfest erstmals aus: Neben dem Freitag, 12. Oktober, und Samstag, 13. Oktober, wird die Konzerthalle nun auch Sonntag, 14. Oktober, als Schunkeltag ergänzen. „Da viele Gäste am Montag wieder arbeiten müssen, gehen wir nicht auf den Abend, sondern starten mit einem Frühschoppen“, sagt Arena-Sprecher Florian Wels. Zwischen 11 und 15 Uhr soll sich die Arena dann erstmalig öffnen. Neben einer Kapelle ist ein Comedian mit dabei, so Wels. Beim Frühschoppen zielt die Arena eher auf eine gemütliche Atmosphäre statt auf einen Hexenkessel. Im Frühschoppen-Eintrittspreis von 10 Euro sollen zwar keine Getränke, dafür aber ein Bayrisches Frühstücksbüfett enthalten sein. In den Innenraum der Halle passen pro Veranstaltung rund 2000 Besucher.

Auch neben dem Stadion Niederrhein wird geschunkelt: „Wir machen das wieder, verlegen die Termine aber nach vorne“, sagt Mitveranstalter Hajo Sommers. Die Ruhrpott Gaudi startet am Freitag, 28. September, und Samstag, 29. September. Das Festzelt wird auf dem Stadtsportbundgelände aufgebaut. Rund 450 Teilzeit-Bajuwaren sollen jeweils mitfeiern können. Sommers: „Wir tüfteln noch an ein paar Überraschungen, Stimmung ist wieder mit dabei!“

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  • Oktoberfest im Ruhrgebiet, die Formel für die Lederhosen-Erlebnisse scheint aufzugehen. Im vergangenen Jahr zählte die Arena Oberhausen insgesamt knapp 4000 Besucher an zwei Tagen.

  • Auch die Ruhrpott Gaudi neben dem Stadion Niederrhein lief in einem kleineren Rahmen gut. Der Freitag war mit 450 Gästen ausverkauft. Für den Samstag gab es noch Restkarten.

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