Privatisierung

Arena freut sich auf Betrieb der Oberhausener Stadthalle

Der Geschäftsführer der Köpi-Arena, Henrik Häcker.

Der Geschäftsführer der Köpi-Arena, Henrik Häcker.

Foto: Gerd Wallhorn

OBERHAUSEN.   Köpi-Arena-Geschäftsführer Henrik Häcker will künftig auch die Oberhausener Stadthalle breit bespielen – mit Konzerten, Messen und Kongressen.

Der nach eigenen Angaben weltweit führende Betreiber von Veranstaltungsstätten, die SMG Entertainment, zeigt sich über den Zuschlag des Rates für den Betrieb der Oberhausener Stadthalle CCO (Congress Centrum Oberhausen) ab Januar 2020 begeistert. „Wir freuen uns sehr über das Ergebnis der Abstimmung und möchten uns für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken“, meint Henrik Häcker, Geschäftsführer der Oberhausener Köpi-Arena, die seit dem Start 1996 von der SMG aus Philadelphia (USA) recht erfolgreich betrieben wird.

„Wir wissen natürlich, dass die Luise-Albertz-Halle in der Stadt eine besondere Stellung einnimmt. Die Privatisierung der Halle wurde kontrovers diskutiert – dementsprechend sind wir uns der Verantwortung dieser neuen Aufgabe mehr als bewusst.“

Häcker ist optimistisch, dass sich die ,,gute Stube der Stadt“ unter Führung der SMG „bestens entwickeln“ wird. Der Arena-Chef lobt, dass die Luise-Albertz-Halle als multifunktionales Kongresszentrum die Facetten des Veranstaltungsgeschäftes weit abdecken kann – von Wirtschaftstreffen über Verbandssitzungen bis hin zu Kongressen, Konzerten, Messen und Events.

Zwischen der Köpi-Arena und der Stadthalle sieht Häcker große Synergie-Möglichkeiten. „Wir wollen die lieb gewonnen Veranstaltungen im CCO behalten und den jeweiligen Veranstaltern mit unserem Know-How aus mehr als 20 Jahren Arena-Betrieb unterstützen. Gleichzeitig wird es unsere Aufgabe sein, aktiv auf neue Veranstalter zuzugehen und neue Events ab sofort nicht mehr nur in die Arena, sondern auch ins CCO zu locken.“

Den Fokus wird SMG nach eigenen Angaben klar auf Kongresse mit 50 bis 1500 Personen, vielfältige Events aller Musikrichtungen, Familienveranstaltungen sowie Auftritte von Comedians legen, um die Stadthalle auszulasten. Gleichzeitig sei das CCO eine gute Plattform für Veranstaltungen aus der Wirtschaft. „Wir wollen die Stärken Oberhausens und der Region intensiver auf dem Veranstaltungsmarkt bekannt machen. Das Gesamtkonzept für das CCO spiegelt die Stärke von SMG wieder. Sei es das Booking, die Betreuung und Durchführung eines Events hin bis zur Gastronomie – bei uns kommt alles aus einer Hand“, wirbt Häcker. Er wolle, dass die Stadthalle nicht nur für die SMG, sondern auch für die Stadt, alle Oberhausener und die hiesigen Unternehmen Vorteile bringt.

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