Kalendergeschichten

Anekdoten aus der Sterkrader Geschichte

Der Kalender zeigt im Monat Oktober 2019 zum Beispiel eine alte Ansicht der Sterkrader Bahnhofstraße.

Der Kalender zeigt im Monat Oktober 2019 zum Beispiel eine alte Ansicht der Sterkrader Bahnhofstraße.

Foto: Gerd Wallhorn

Oberhausen.   Der Oberhausener Heimatforscher Alfred Lindemann hat jetzt seine Kalendergeschichten für 2019 veröffentlicht. Thema: Das Ende des Bergbaus.

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Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen – die 28. Auflage der Alt-Sterkrader Heimatgeschichten kommt. Einmal mehr hat der Sterkrader Heimatforscher Alfred Lindemann in seinem umfangreichen Archiv nach Geschichten, Anekdoten und Wissenswertem aus seinem Stadtteil gekramt. Und er ist fündig geworden.

Der Kalender 2019 greift ein dominierendes Thema des Jahres 2018 auf: Das Ende des Bergbaus. Doch zunächst spürt er im Januar der Historie des ehemaligen Sparkassen-Gebäudes an der Finanz-/Wilhelmstraße nach und erinnert an dessen wechselvolle Geschichte. Wo einst die Eisenbahn fuhr, sind heute Radler unterwegs – damit greift Lindemann die Entwicklung rund um den Sterkrader Bahnhof auf. Was aus der Zeche Sterkrade wurde, erfahren die Kalender-Käufer im März. Soviel sei verraten: Hier entsteht Strom.

Rund um die Emscher

Rund um die Emscher geht es im Mai, im Juni erinnert Lindemann – selbst begeisterter Radfahrer – an Radtouren bis nach Barby, wo anno 1876 die Gutehoffnungshütte eine Brücke baute.

Auch die Gegenwart findet Einzug in den Kalender; Lindemann porträtiert die Klosterspatzen und die Klostermusikschule, die in Liebfrauen beheimatet sind. Und wer erinnert sich noch daran, dass man einst auf dem Sterkrader Gondelweiher Bötchen fahren konnte. Der Autor beschließt das Jahr mit Informationen über die drei Ammoniak-Reaktoren im Ruhrchemiepark.

Alfred Lindemann hat 1992 seine ersten Alt-Sterkrader Heimatgeschichten herausgebracht. Inzwischen hilft ihm sein Sohn Ulrich. Lindemann wuchs in Sterkrade auf der Schwarze-Heide auf, begann 1952 eine Bergbaulehre, wurde 1957 Hauer und Sprengbeauftragter unter Tage. 1961 machte er den Abschluss an der Bergschule Hamborn zum Bergingenieur. Er arbeitete auf den Schachtanlagen Osterfeld, Sterkrade, Jacobi, Haniel und Prosper-Haniel, wurde 1986 Sicherheitsingenieur des Bergwerks Prosper-Haniel. 1991 folgte der Ruhestand.

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