LÄRMSCHUTZ

Ab 2020 konkrete Projekte gegen Schienenlärm in Oberhausen

Oberhausen – eine Stadt der Bahnstrecken, hier der Rangierbahnhof Osterfeld.

Foto: Hans Blossey

Oberhausen – eine Stadt der Bahnstrecken, hier der Rangierbahnhof Osterfeld.

OBERHAUSEN.  Deutsche Bahn informiert am 19. September über geplanten Lärmschutz an den Oberhausener Strecken.

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Das ist für alle interessant, die im Umfeld von Gleisen wohnen: Die Deutsche Bahn informiert über geplante Lärmschutz-Projekte an ihren Strecken. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 19. September, um 18.30 Uhr im Bert-Brecht-Haus, Raum 330, Langemarkstraße 19-21, statt. Die Ingenieure der DB Netz AG präsentieren Gutachter-Ergebnisse und erläutern den weiteren Planungs- und Bauablauf für vorgesehene Schallschutzmaßnahmen.

Im Anschluss haben die Bürger die Möglichkeit, Fragen an die Projektleitung zu richten. Für die Stadt werden Vertreter des Fachbereiches Ökologische Planung – Untere Naturschutzbehörde – an der Bürgerinformation teilnehmen.

Von Alstaden bis Osterfeld-West

Im Zuge des Programms „Lärmsanierung an Schienenwegen des Bundes“ startet die Deutsche Bahn voraussichtlich ab dem Jahr 2020 Maßnahmen des aktiven und passiven Schallschutzes in der Stadt Oberhausen, beispielsweise in den Stadtteilen Alstaden, Lirich, Altstadt, Marienkirche, Borbeck und Osterfeld-West. Dabei werden entlang der Bahnstrecken Lärmschutzwände errichtet beziehungsweise schalldämmende Bauteile wie Lärmschutzfenster oder spezielle Lüfter in Wohngebäude eingebaut.

Auf dem 34 000 Kilometer langen Streckennetz der Bahn gelten 3700 Kilometer als besonders lärmintensiv. Seit 1999 fördert der Bund entsprechende Schutzmaßnahmen.

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