Tiere

15 neue Schildkrötenbabys ziehen ins Sea Life Oberhausen

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Mehrere Europäische Sumpfschildkröten sind im Sea Life Oberhausen angekommen. Parallel haben 17 Tiere das Aquarium verlassen.

Mehrere Europäische Sumpfschildkröten sind im Sea Life Oberhausen angekommen. Parallel haben 17 Tiere das Aquarium verlassen.

Foto: Foto: Sea Life Oberhausen

Oberhausen.  Mehrere Europäische Sumpfschildkröten sind im Sea Life Oberhausen angekommen. Parallel werden nun 17 Tiere in die Freiheit entlassen.

Umzugsstimmung im Sea Life Oberhausen: Nach zwei Jahren Aufzucht haben 17 Europäische Sumpfschildkröten ihr Zuhause in Oberhausen verlassen und werden nun ausgewildert – parallel sind 15 neue Jungtiere im Aquarium angekommen.

Grund dafür ist das lokale Schutzprojekt in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund (NABU) Rheinland-Pfalz und den Sea-Life-Standorten in Oberhausen und Speyer. Dabei werden die einst in Deutschland heimischen Tiere nach rund vier Jahren an geeigneten Gewässern in die Freiheit entlassen. „Die ersten Monate ihres Lebens verbringen die kleinen Sumpfschildkröten zur Akklimatisierung und Festigung im Sea Life Speyer. Ab ihrer Ankunft in Oberhausen werden sie mit Nummern markiert, fotografiert und monatlich auf ihre Entwicklung hin untersucht“, erklärt Kurator Timo Haußecker.

Tiere werden in Rheinland-Pfalz in die Freiheit entlassen

Haben die Reptilien eine Panzerlänge von acht Zentimetern erreicht, können sie wieder ausgesetzt werden. Die 17 Tiere, die Oberhausen nun wieder verlassen, werden nach Rheinland-Pfalz gebracht, um an geeigneten Gewässern in Freiheit leben zu können. Das Aquarium bleibt allerdings nicht leer – 15 neue Schildkröten, gerade einmal so groß wie ein Fünf-Mark-Stück, sind bereits angekommen und werden nun aufgezogen.

Ziel des Projektes ist, in den nächsten zwölf Jahren 500 Exemplare der Europäischen Sumpfschildkröte an mehreren Standorten in Rheinland-Pfalz auszuwildern. Dadurch soll der bedrohten Art geholfen werden, wieder eine stabile Population zu erreichen. Seit dem Mittelalter ist die Population immer weiter zurückgegangen, da die Tiere durch Umweltverschmutzung immer weniger Plätze für ihre Eiablage gefunden hatten.

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