Kleidertausch

Zweite Kleidertauschparty im Mülheimer Restaurant Fair1-Heim

Ausrangierte Klamotten sollen am 2. Februar im Mülheimer Fair1-Heim neue Freunde finden - wie hier bei einem Kleidertausch in Essen.

Ausrangierte Klamotten sollen am 2. Februar im Mülheimer Fair1-Heim neue Freunde finden - wie hier bei einem Kleidertausch in Essen.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Gebrauchte, aber noch gute Klamotten werden am ersten Februar-Sonntag in Mülheim-Saarn getauscht. Maximal 15 Teile darf jeder mitbringen.

Zum zweiten Mal wird im Fair1-Heim an der Mintarder Straße eine Kleidertauschparty organisiert. Veranstaltungen wie diese haben noch Seltenheitswert in Mülheim.

Die Gastronomie im Sportpark Saarner Ruhraue öffnet sich am übernächsten Sonntag, 2. Februar, für alle, die ausrangierte Klamotten in andere Hände geben und den eigenen Kleiderschrank mit Second-Hand-Ware auffüllen möchten. Frauen wie Männer. Von 15 bis 18 Uhr soll die Tauschaktion laufen, maximal 15 eigene Teile darf jeder in Umlauf bringen. Praktisch ist es, eigene Kleiderstangen mitzubringen.

Maximal 15 Kleidungsstücke darf jeder mitbringen

Fair1-Heim-Mitarbeiterin Katharina Kuhn, die den Kleidertausch organisiert, sagt: „Die Erfahrung, beispielsweise von ähnlichen Partys in Essen, zeigt: Ab einer bestimmten Anzahl von Kleidungsstücken gerät das Ganze außer Kontrolle.“ Nach Möglichkeit soll eins zu eins getauscht werden, sollen alle Teilnehmer mit ihren Sachen vor Ort bleiben. Am Ende besteht die Möglichkeit, übrig gebliebene Kleidung zu spenden, sie geht dann an gemeinnützige Sammelstellen.

Ein Jahr lang in der Dominikanischen Republik gelebt - ohne Geschäfte

Für Katharina Kuhn und die anderen aus dem Fair1-Heim-Team ist es der zweite Kleidertausch, zu dem sie einladen. Einen Probelauf gab es Ende November. Die Idee sei anfangs gar nicht mal aus dem Nachhaltigkeitsgedanken entstanden, berichtet Katharina Kuhn. Sondern: „Ich habe ein Jahr lang in der Dom Rep gelebt, wo es keine Geschäfte gab. Also haben wir Mädels einmal im Monat in einem Café unsere Sachen getauscht.“

Mittlerweile stehe aber tatsächlich der Gedanke im Vordergrund, durch Klamotten-Kreislauf die Umwelt zu schonen. Passend zum gastronomischen Ansatz des Fair1-Heims im Sportpark Saarner Ruhraue, das sich seit einigen Jahren nachhaltiger Bio-Küche widmet, etwa mit Dinkel-Vollkorn-Pizzen in verschiedensten Variationen. Die gibt es auch für die Gäste der Kleidertauschparty.

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