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Wohnhausbrand in Mülheim - Feuerwehr rettet 25 Bewohner

Bei dem Brand wurden 15 Menschen durch  Rauchgas verletzt und mussten ins Krankenhaus.

Bei dem Brand wurden 15 Menschen durch Rauchgas verletzt und mussten ins Krankenhaus.

Foto: Feuerwehr Mülheim / Kammann

Mülheim.  15 Hausbewohner sind am späten Montagabend bei einem Brand in Mülheim durch Rauchgas verletzt worden. Brandrauch versperrte den Fluchtweg.

Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Mülheim sind am späten Montagabend 15 Menschen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden. Wie die Feuerwehr in der Nacht zum Dienstag mitteilte, hatten unter anderem Matratzen, Möbel und Kinderwagen im Hausflur Feuer gefangen.

Der Rauch versperrte demnach zahlreichen Menschen den Weg nach draußen. Zwei Personen flüchteten nach Angaben der Polizei auf das Hausdach. Die Feuerwehr habe sie und 23 weitere Menschen mit Drehleitern in Sicherheit gebracht.

Wohnhaus ist nach Brand vorläufig unbewohnbar

Die Brandursache war zunächst unklar. Das fünfgeschossige Mehrfamilienhaus in der Aktienstraße ist laut Polizei nach dem Brand unbewohnbar. Für vier der Bewohner wurden Notunterkünfte bereitgestellt, teilte die Feuerwehr mit.

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Insgesamt waren 160 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr und von den Rettungsdiensten Rotes Kreuz, Johanniter und Malteser vor Ort. Der Einsatz war kurz vor Mitternacht beendet. Dei Aktienstraße war während des Einsatzes in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Zur Brandursache ermittelt nun die Polizei. (mit dpa)

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