Verkehr

„Wildparken“ verboten: E-Scooter-Verleih startet in Mülheim

Mit E-Scootern von Lime oder vier anderen Anbietern kann man künftig durch Mülheim düsen.

Mit E-Scootern von Lime oder vier anderen Anbietern kann man künftig durch Mülheim düsen.

Foto: Christof Köpsel / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Ab dem 1. März kann man sich auch in Mülheim E-Scooter ausleihen. Die Stadt richtet 76 Stationen ein und arbeitet mit fünf Anbietern zusammen.

Ab Montag, 1. März, geht es in Mülheim mit einem Verleihsystem für E-Roller los. Der Betrieb wird zunächst testweise für 2021 genehmigt. Das Ordnungsamt hat Gespräche mit fünf Anbietern geführt: Zeus, Bird, Tier, Lime und Spin. Mit allen sollen Verträge geschlossen werden.

Da man den Betrieb an sich nicht verhindern könne, heißt es in einer Mitteilung der Stadt, habe sich das Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Verkehrswesen und Tiefbau entschlossen, Rahmenbedingungen für ein möglichst reibungsloses Miteinander der Verkehrsteilnehmer zu schaffen. Dabei sollten „einige Kritikpunkte an den aus anderen Städten bekannten Modellen entschärft werden“, so Stadtsprecher Volker Wiebels.

In Mülheim werden Stationen markiert, um „wildes Abstellen“ zu vermeiden

Üblicherweise werden die Verleihsysteme als „Free-Floating“ angeboten: Nutzer dürfen die Roller - bis auf wenige Sperrzonen - fast überall abstellen. In Mülheim soll aber im Bereich der Innenstadt und in den Stadtteilzentren kein Free-Floating möglich sein, sondern die Scooter dürfen nur an bestimmten Stationen geparkt werden. Diese werden mit einem Piktogramm markiert und sind im System des jeweiligen Betreibers erkennbar.

„So ist gewährleistet, dass es nicht zu einem wilden Abstellen an ungünstigen Stellen kommt“, meint Sonja Knopke, Leiterin der straßenverkehrsrechtlichen Abteilung im Ordnungsamt. Insgesamt soll es 76 Stationen im Stadtgebiet geben. Außerdem wird den Anbietern eine Flottengröße vorgeben. So dürfen zu Beginn in Mülheim nur 470 Roller unterwegs sein.

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