Karriere

Weibliche Führungskräfte fördern junge Frauen

Kennenlernen im Konferenzsaal: Moderatorin Anja Balzer (li.) brachte die Frauen miteinander ins Gespräch. Allerdings waren beim „Speed-Dating“ mehr Organisatorinnen als Teilnehmerinnen dabei.

Kennenlernen im Konferenzsaal: Moderatorin Anja Balzer (li.) brachte die Frauen miteinander ins Gespräch. Allerdings waren beim „Speed-Dating“ mehr Organisatorinnen als Teilnehmerinnen dabei.

Foto: Michael Dahlke

Mülheim.   In Mülheim gab es jetzt ein „Speed-Dating“, organisiert vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf. Allerdings kamen kaum Teilnehmerinnen.

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Tische, Flipchart, Thermoskannen und beruflich ambitionierte Frauen, die miteinander ins Gespräch kommen: In einem Konferenzsaal der Stadthalle Mülheim lief am Dienstag ein „Speed-Dating“ mit ganz spezieller Zielsetzung, es sollte weibliche Führungskräfte mit jungen Talenten zusammenbringen. Dieser erste Versuch fand allerdings nur schwache Resonanz. Gerade drei Teilnehmerinnen waren dabei.

„Wir hatten mehr Anmeldungen, doch leider hat die Grippewelle zugeschlagen“, erklärt Organisatorin Simone Kaczinski. Wenigstens konnte der Termin in Mülheim überhaupt stattfinden, während ein geplantes Dating in Oberhausen Ende Februar komplett ausfallen musste, mangels Anmeldungen. Getragen wird das Programm vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf in der Region Mülheim, Essen, Oberhausen (MEO) mit Sitz in Essen, wo Ende Januar auch die Auftaktveranstaltung zum Mentoringprogramm stattfand. „Ich finde, weibliche Führungskräfte haben die Verantwortung, anderen Frauen zu helfen“, hatte IHK-Präsidentin Jutta Kruft-Lohrengel dort erklärt.

Programm für kleine und mittlere Unternehmen

Das Programm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen der Region, da diese meist weniger Möglichkeiten als große Player haben, ihren Führungsnachwuchs zu fördern. In Mülheim waren jetzt Mitarbeiterinnen der Sparkasse und der Awo vertreten, letztere passt immerhin in die Kategorie eines Mittelständlers. Vom verhaltenen Start wollen sich die Organisatorinnen nicht entmutigen lassen: Anspruch des Kompetenzzentrums sei es, eine Plattform für künftige und erfahrene weibliche Führungskräfte zu schaffen, erläutert Projektmitarbeiterin Amelie Hecker. „Im Idealfall werden die jungen Frauen im Rahmen eines Tandems über mehrere Treffen auf ihrem Karriereweg unterstützt.“

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