Kolumne

Wat machen Sie denn da, Dirk Seelbach?

Dirk Seelbach auf dem Gelände des Modellflug Aeroclub in Mülheim.  

Dirk Seelbach auf dem Gelände des Modellflug Aeroclub in Mülheim.  

Foto: Inge Merz

Mülheim.  Wundern Sie sich nicht, wenn Sie in Mülheim unterwegs sind und gefragt werden: „Wat machen Sie denn da?“ Es könnte Inge Merz sein.

Wat machen Sie denn da? „Modellfliegen, wie man sieht“, lacht Dirk Seelbach (49), der mit einigen anderen Männern auf einem Feld ein ganzes Stück hinter der Rembergschule Richtung Flughafen sein luftiges Hobby betreibt. Das Schild am Zaun - Modellflug Aeroclub e.V. - zeigt dem Spaziergänger, dass es hier bei gutem Flugwetter was Interessantes zu sehen gibt.

Dirk Seelbach erzählt: „Wir sind eigentlich am Wochenende immer hier und im Sommer auch unter der Woche abends. Es macht einfach Spaß! Man ist in der Natur und in Gemeinschaft. Wir haben einige Mitglieder, die ihre Flieger selber bauen. Ich nicht, dieses Modell habe ich seit etwa zwei Jahren.“

Flugzeuge gehen auch beim Absturz nicht so leicht kaputt

Hatte es schon mal Schäden, ist es mal abgestürzt? Dirk Seelbach meint: „Eigentlich sind die Flugzeuge unzerstörbar; dieses hier ist aus Elapor, eine Art Styropor. Und selbst wenn es richtig runterkracht, kann man es kleben.“ Ist das niedliche Flugzeug denn schon mal weggeflogen? Dirk Seelbach zeigt seine Fernbedienung: „Wir gucken immer, wo der hinfliegt. Weggeflogen ist mir noch keiner. Wir fliegen ja immer in Sichtweite, und wenn einer abstürzt, finden wir ihn auch wieder.“ Dann lässt er sein Modellflugzeug starten, und es fliegt, fast wie bei Reinhard Mey, der Sonne entgegen.

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