Ausbildungsmarkt

Tipps, mit denen Suchende noch einen Ausbildungsplatz finden

In Mülheim suchen noch 310 Männer und Frauen einen Ausbildungsplatz. Die Arbeitsagentur gibt Tipps.

In Mülheim suchen noch 310 Männer und Frauen einen Ausbildungsplatz. Die Arbeitsagentur gibt Tipps.

Foto: Sonja Wurtscheid / dpa

Mülheim.  Wer jetzt noch keinen Ausbildungsplatz hat, muss nicht verzweifeln. Mit diesen drei Tipps der Mülheimer Arbeitsagentur kann es doch noch klappen.

Für den kommenden Monat suchen in Mülheim – Stand 31. Juli – noch 310 junge Männer und Frauen einen Ausbildungsplatz. Der Großteil von ihnen ist laut Arbeitsagentur unter 25 und sucht einen Job als Kaufmann oder -frau für Büromanagement, als Verkäufer oder als Medizinischer Fachangestellter.

Auch wenn es bis zum 1. September nicht mehr lange ist, die Chancen stehen nicht schlecht, noch einen Ausbildungsplatz zu finden. Vor allem gilt, so die Berufsberatung der Arbeitsagentur: „Nur nicht den Kopf in den Sand stecken“.

Mit diesen Tipps kann es doch noch klappen:

Tipp 1: Wer noch einen Ausbildungsplatz sucht, könne im Rahmen der „Wochen der offenen Tür“ jederzeit ohne Voranmeldung in der Berufsberatung für ein persönliches Beratungsgespräch vorbeikommen. Was viele nicht wissen: „Es ist sogar möglich, auch noch im Oktober oder November eine Ausbildung zu beginnen“, so die Berufsberatung.

Tipp 2: Bewerber sollten ihre Chancen nutzen. Am Dienstag, 10. September, veranstaltet die Arbeitsagentur eine sogenannte „Last-Minute-Ausbildungsbörse“. Ganztägig informieren die Mitarbeiter über Firmen, die noch Auszubildende für 2019 suchen. Bei Interesse vermitteln sie den Kontakt.

Tipp 3: Notfallpläne machen. Wer keinen Ausbildungsplatz findet, habe viele andere Möglichkeiten, loszulegen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Die Berufsberatung erzählt: „Ein Langzeitpraktikum als Einstiegsqualifizierung oder assistierte Ausbildung sind gute Starthilfen in die Berufswelt oder bereiten auf eine spätere Ausbildung vor.“ In eine Einstiegsqualifizierung oder assistierte Ausbildung komme man über die Berufsberatung der Agentur für Arbeit. Sie informiert auch über weitere Alternativen wie den Bundesfreiwilligendienst, ein Freiwilliges Jahr im sozialen oder ökologischen Bereich oder einen Aufenthalt im Ausland.

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