Nahverkehr

Taxi-Bus könnte bald durchs Rumbachtal fahren

Seit Sommer vergangenen Jahres fährt die Linie 132 nicht mehr durchs Rumbachtal. Ab diesem Sommer sollen Taxi-Busse zum Einsatz kommen. Foto:Oliver Müller

Seit Sommer vergangenen Jahres fährt die Linie 132 nicht mehr durchs Rumbachtal. Ab diesem Sommer sollen Taxi-Busse zum Einsatz kommen. Foto:Oliver Müller

Mülheim.   Noch wartet die Stadt auf die Genehmigung für die Linie. Jetzt ist der Start zum Sommerfahrplan vorgesehen. Anwohner sind verhalten optimistisch.

Die Anwohner des Rumbachtals fühlen sich abgehängt. Das wurde kürzlich einmal mehr deutlich auf der Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Rumbachtal. Seit der Einstellung der Buslinie 132 im Sommer 2016 haben die Bewohner des Rumbachtals keinen Direktanschluss mehr an das Heißener Zentrum.

Als Alternative ist seit der Einstellung der Buslinie die Einführung eines Taxi-Busses zwischen dem Rumbachtal und dem Heißener Zentrum im Gespräch. Noch aber ist nichts ins Rollen gekommen. Auf der Infoveranstaltung der Interessengemeinschaft konnte deren Sprecher Heinz Moseler vermelden, dass der Taxi-Bus kommt – und das aller Voraussicht nach zum Fahrplanwechsel im Sommer.

Aufsicht hat Konzession in Aussicht gestellt

Dr. Jürgen Zentgraf als Vertreter der Stadtverwaltung hatte von seinen Kollegen vom Amt für Verkehrswesen und Tiefbau die Nachricht mitgebracht, dass die Konzession, die nötig ist, um eine Taxi-Bus-Linie zu betreiben, bei der zuständigen Bezirksregierung beantragt sei. Das bestätigte gestern Stadtpressesprecher Volker Wiebels: „Die Linie ist beantragt, die Genehmigung nur noch ein rein formeller Akt. Wir haben von der Bezirksregierung in dieser Angelegenheit bereits positive Signale erhalten und halten sie für genehmigungsfähig.“

Die Anwohner des Rumbachtals sind verhalten optimistisch über die Entwicklung. „Immerhin ist die Einführung des Taxi-Busses fürs Rumbachtal vorgezogen worden und soll in Kraft treten, bevor das Gesamtverkehrskonzept umgesetzt wird“, lobt Heinz Moseler stellvertretend für die Mitglieder der Interessengemeinschaft. Zwar hätten die Anwohner des Rumbachtals „viel lieber ihre Buslinie zurück“, der Bus aber sei nicht durchgängig voll besetzt gewesen und der Entschluss daher nachvollziehbar, sagte er. Zu verdanken sei das Zustandekommen dieses Kompromisses nicht zuletzt dem Druck einer breiten Öffentlichkeit, ist der IGR-Sprecher überzeugt: „Wir haben uns mit der Interessenvertretung aus Mintard zusammengetan, die ebenfalls von der Kappung der Linie 132 betroffen war.“

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