Straßenbau

Stadtverwaltung stellt Pläne für die Karlsruher Straße vor

Die Karlsruher Straße soll zwischen Saarner Straße und Haydnweg saniert werden. Derzeit finden dort noch Kanalbauarbeiten statt.

Die Karlsruher Straße soll zwischen Saarner Straße und Haydnweg saniert werden. Derzeit finden dort noch Kanalbauarbeiten statt.

Foto: Jörg Schimmel

Mülheim.  Die Fahrbahn erhält neuen Belag. Es soll wassergebundene Decken für Parkplätze, gepflasterte Gehwege und eine durchgängige Radwegeführung geben.

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Die Karlsruher Straße zwischen Saarner Straße und Haydnweg soll erneuert und ausgebaut werden. So hat es die Politik beschlossen und damit Pläne der Verwaltung abgesegnet. Gebaut wird wohl in 2019. Die Kosten belaufen sich laut Vorkalkulation auf 897 500 Euro. 807 500 Euro davon sind im Haushaltsplan von 2018 für 2019 eingeplant, die restlichen 90 000 Euro müssen für den Haushalt ‘19 angemeldet werden.

Die Fahrbahn an der Kreuzung Saarner/Karlsruher Straße wurde bereits instandgesetzt. „Nun wird die Erneuerung der Fahrbahndecke letztlich bis zum Haydnweg fortgesetzt“, erklärt Verkehrsplaner Helmut Voß. Zwischen Brucknerstraße und Richard-Wagner-Straße finden aufwändigere Bauarbeiten statt. Der südliche Gehweg wird auf 2,20 Meter verschmälert, damit der Längsparkstreifen und der Radfahrstreifen wie vorhanden erhalten bleiben können.

Der alte Baumbestand soll erhalten bleiben

Generell gilt für die Baumaßnahme: „Der alte Baumbestand soll erhalten bleiben und geschützt werden“, so Voß. Deshalb werden dort, wo derzeit noch Autos auf Schotterstreifen parken, zwischen den Bäumen neue wassergebundene Parkflächen geschaffen (und keine asphaltierten Parkplätze). Ausnahme: Zwischen Richard-Wagner- und Hundsbuschstraße (aus Richtung Saarner Straße) stehen die parkenden Pkw schon jetzt vor den Bäumen auf der asphaltierten Straße – und das wird auch künftig so bleiben. „Außerdem werden die Gehwege, die künftig durchgängig gepflastert sein werden, etwas von den Bäumen abgerückt“, erläutert Voß.

Durchgehend soll nach dem Ausbau auch die Radwegeführung sein. Im mittleren Bereich des betreffenden Bauabschnittes, zwischen Mozartstraße und Lisztstraße, gibt es zurzeit keinen Radweg, er kann vor Ort auch nicht angelegt werden – es sei denn, man verzichtet dort auf die Längsparkstreifen. „Deshalb schlagen wir vor, die Gehwege dort für Radfahrer freizugeben“, so der Verkehrsplaner.

Längsparkstreifen erhalten wassergebundene Decke

Im Abschnitt zwischen Liszt- und Hundsbuschstraße wird der Bordsteinverlauf zugunsten der Baumscheiben verändert. Die Wertstoffsammelstelle auf der nördlichen Seite soll umgestaltet werden, so dass haltende Autos den Verkehr nicht stören. Alle Längsparkstreifen erhalten eine wassergebundene Decke. Neu geordnet wird das Parken zwischen Hundsbuschstraße und Haydnweg: Auf der nördlichen Seite ist ein Längsparkstreifen, auf der südlichen sind Senkrechtparkbuchten vorgesehen.

Ob alles so kommt, wie es geplant ist, hängt letztlich aber davon ab, ob der Haushalt 2019 von der Bezirksregierung genehmigt wird.

Anwohner-Beiträge werden erhoben

Für die Erneuerung der Fahrbahn müssen Anwohner-Beiträge erhoben werden. Die Beiträge nach § 8 KAG müssen alle Anlieger zahlen, sie werden auf 76 000 Euro kalkuliert.

Zudem rechnet man mit Beiträgen von 32 000 Euro für die Erschließung von Geh-, Stellplatz- und Grünflächen nach dem BauGB. Die Beiträge sollen für Anlieger 2022 fällig werden

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