Soziales

Stadt und SWB eröffnen auf der Heimaterde Begegnungsstätte

Stadt Mülheim und SWB eröffnen Quartierspunkt auf der Heimaterde. Im Bild: Andreas Timmerkamp, Ulrich Ernst, Anna Schewerda und Michael Moldenhauer.

Foto: Michael Dahlke

Stadt Mülheim und SWB eröffnen Quartierspunkt auf der Heimaterde. Im Bild: Andreas Timmerkamp, Ulrich Ernst, Anna Schewerda und Michael Moldenhauer. Foto: Michael Dahlke

Mülheim.   Ziel ist es, das soziale Miteinander zu stärken und mit den Bewohnern vor Ort zu planen. Feste Ansprechpartner sind regelmäßig vor Ort.

Mit afrikanischem Getrommel, einem Senioren-Fitness-Test und Kaffee und Kuchen wurde am Samstag der Quartierspunkt in Heißen-Süd eröffnet. Eingeladen hatten dazu die Stadt Mülheim und die Wohnungsbaugesellschaft SWB die Anwohner des Viertels rund um Filchnerstraße, Kleiststraße, Gneisenaustraße und Velauer Straße, um ihnen ihre neue Begegnungsstätte vorzustellen.

Untergebracht ist sie in einer 100 m² großen 4-Zimmer-Wohnung in einem Mietshaus der SWB auf der Kleiststraße. Für ihre neue Funktion wurde die Wohneinheit modernisiert und soll der Nachbarschaft im Quartier zukünftig nicht nur als Treffpunkt dienen, sondern auch Beratungs- und Informationspunkt sein. Als Ansprechpartner werden Anna Schewerda für die Stadt und Michael Moldenhauer von der SWB ihr Büro dort einrichten.

„Bisher ist dieses Viertel eher ein weißer Fleck“

Bei der Eröffnung anwesend waren auch Ulrich Ernst, Sozialdezernent der Stadt, und Andreas Timmerkamp, Geschäftsführer der SWB. „Das ist hier ein besonderes Vorhaben, das mit einer umfangreichen Modernisierung verbunden ist“, stellt Ernst fest. Mit dem Quartierspunkt möchte man die Bewohner in die Gestaltung ihres Wohnumfeldes einbinden. „Bisher ist dieses Viertel eher ein weißer Fleck“ fügt Anna Schewerda hinzu. Während in anderen Stadtteilen die Mitwirkung der Bürger zum Beispiel im Netzwerk der Generationen wesentlich größer sei, fehle es den Menschen im Dreieck zwischen Velauer, Gneisenau- und Kleiststraße an Angeboten und vielleicht auch an Identität.

Zudem drohe eine Veralterung des Viertels und eine damit einhergehende Isolation nicht mehr mobiler Anwohner. „Das soziale Miteinander zu stärken und Raum für Begegnungen zu schaffen“ sieht Schwerda als eine der Hautaufgaben für die Arbeit in der Begegnungsstätte. Ein offenes Ohr möchte das Quartiersteam für die mit der Modernisierung verbundenen Sorgen haben. Schewerda: „Es ist uns wichtig, dass wir mit den Menschen vor Ort planen.“

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