Thyssenbrücke

Stadt froh: Baufirma konnte Mängel an Brücke beseitigen

Nadelöhr nach Styrum: die Thyssenbrücke

Nadelöhr nach Styrum: die Thyssenbrücke

Foto: Hans Blossey

Mülheim.   An der Thyssenbrücke ist derzeit das Unternehmen Heinrich-Walter-Bau in einem Drei-Schicht-Betrieb im Einsatz. Offensichtlich erfolgreich.

Unter Hochdruck wird derzeit an der Thyssenbrücke gearbeitet. Das Unternehmen Heinrich-Walter-Bau ist in einem Drei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr im Einsatz, teilt Volker Wiebels, Sprecher der Stadtverwaltung Mülheim, mit. Erfreut habe man im Rathaus zur Kenntnis genommen, dass die Mängel an den Trägern inzwischen beseitigt worden seien. „Das Bemühen, verlorene Zeit wieder einzuholen, ist deutlich erkennbar“, sagt der Stadtsprecher.

An der Thyssenbrücke war es zu erheblichen Verzögerungen gekommen, weil Stahlträger nicht auf der Stahlschiene des Betonsockels auflagen. Es klaffte eine Lücke zwischen fünf und sieben Zentimetern. Diese sei nun „unterfüttert“ worden.

Stadt, Gutachter und Baufirmen verhandelten über Wochen, wie der Mangel behoben werden kann und wie der Baufortschritt fristgerecht bis zu den Herbstferien, wenn der Bahnverkehr unter der Brücke still steht, eingehalten werden kann. Dann nämlich soll die alte Brücke abgerissen und von dort die Leitungen, wie etwa die Gasleitung für die Friedrich-Wilhelms-Hütte, unter die neue Brücke verlegt werden.

Betonierung soll Anfang August erfolgen

Derzeit werden die Gitter für die Betonierung der Fahrbahnflächen verlegt, die Betonierung selbst soll Anfang August erfolgen, erklärt der Stadtsprecher. Baudezernent Peter Vermeulen hatte gegenüber der Politik mehrfach betont, wie wichtig ein zügiger Weiterbau sei. Ohne die neue Brücke gäbe es für alle Verkehrsteilnehmer erhebliche Probleme. Die alte Brücke kann nicht weitergenutzt werden.

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