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Mülheimer SPD will über Podcast Einblicke in Politik geben

Der Mülheimer SPD-Fraktionsvorsitzende Dieter Spliethoff betritt beim Thema Podcast Neuland, erhofft sich daraus aber eine Chance, um Bürgern die Lokalpolitik näher zu bringen.

Der Mülheimer SPD-Fraktionsvorsitzende Dieter Spliethoff betritt beim Thema Podcast Neuland, erhofft sich daraus aber eine Chance, um Bürgern die Lokalpolitik näher zu bringen.

Foto: Udo Gottschalk

Mülheim.  Die Partei möchte die Mülheimer Bürger über Sendungen näher an die Lokalpolitik bringen. Es ist ein weiterer Versuch, sie zu erreichen.

Zum ersten Mal ist das „Funkhaus Auerstraße“ auf Sendung gegangen. Als eine der ersten Ratsfraktionen veröffentlicht die SPD-Fraktion nun ihren eigenen Podcast unter https://funkhausauerstrasse.podigee.io. Ziel ist es, Hörern auch über Mülheim hinaus einen Einblick in die Arbeit der ehrenamtlichen Kommunalpolitik zu geben. Geplant ist mindestens einmal im Monat eine neue Folge zu aktuellen Themen.

Inhalt der aktuellen Ausgabe ist der städtische Haushalt. In den knapp 37 Minuten sprechen Dieter Spliethoff (Fraktionsvorsitzender), Claus Schindler (Fraktionsgeschäftsführer) und Sven Bortlisch (Mitarbeiter des Fraktionsbüros) auch über die Reaktionen aus der Bürgerschaft. Spliethoff gesteht, dass Podcasts bisher nicht zu seiner Welt gehörten.

Spliethoff sieht die neue Plattform als Chance

Er sieht das Projekt jedoch als Chance: „Ich hoffe, wir bringen so den Menschen das kommunalpolitische Ehrenamt und die Hintergründe der städtischen Politik näher. Es ist nie verkehrt, sich Zeit zu nehmen und über Dinge zu sprechen.“

Die Idee zum eigenen Podcast stammt von Sven Bortlisch: „Seit langem bin ich begeisterter Podcast-Hörer. Als wir auf der Suche nach neuen Wegen der Öffentlichkeitsarbeit waren, kam mir die Idee, es einmal selbst zu versuchen. Podcasts kann man durchaus als das demokratisierte Radio unserer Zeit bezeichnen. Mit relativ einfachen Mitteln kann jeder eine eigene Sendung veröffentlichen. Im Gegensatz zum Radio können die Hörer dabei selbst entscheiden, wann sie die „Sendungen“ hören und ob sie dies am Stück tun.“

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