Service-Bereich von Eickhoff verkauft

Für die insolvente Eickhoff Industrie-Anlagenbau und Montagen GmbH aus Mülheim gibt es wieder eine Zukunft. Der Insolvenzverwalter, der Duisburger Rechtsanwalt Dirk Hammes, hat den Service-Bereich des Industrieunternehmens verkauft und etliche Arbeitsplätze erhalten, wurde mitgeteilt.

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Für die insolvente Eickhoff Industrie-Anlagenbau und Montagen GmbH aus Mülheim gibt es wieder eine Zukunft. Der Insolvenzverwalter, der Duisburger Rechtsanwalt Dirk Hammes, hat den Service-Bereich des Industrieunternehmens verkauft und etliche Arbeitsplätze erhalten, wurde mitgeteilt.

Das sei, so Hammes, ein wichtiger Schritt für die bestmögliche Befriedigung der Gläubiger. Der Insolvenzverwalter hatte eine übertragende Sanierung eingeleitet.

Gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen KWE Ludwigshafen Stahl und Industriebau GmbH aus Duisburg hatte der Mülheimer Spezialbetrieb für Planung, Konstruktion und Fertigung von Industrieanlagen, Stahl-, Druckbehälter- und Rohrleitungsbau in Industriebetrieben im April Insolvenz angemeldet.

„Wir waren von Beginn an der Überzeugung, dass die Unternehmen eine Zukunft haben und dass es Optionen für die Fortführung gibt“, so Dirk Hammes. Für den gesamten Service-Bereich von Eickhoff, also die Montagearbeiten in Industriebetrieben, habe man nach umfangreichen Verhandlungen mit Interessenten eine Lösung gefunden.

31 Eickhoff-Mitarbeiter bleiben

„Ein großes mittelständisches Unternehmen aus dem Bereich Rohrleitungs- und Anlagenbau übernimmt den Betriebsteil und führt mit 31 ehemaligen Eickhoff-Mitarbeitern den Geschäftsbetrieb fort“, so Hammes. Dazu gehörten Betriebsstätten bei Kunden der Großindustrie.

Der Rechtsanwalt und seine Mitarbeiter arbeiten nach eigener Aussage weiter daran, für die nicht übernommenen Mitarbeiter, insbesondere die Auszubildenden, neue Arbeitsplätze zu finden.

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