Ruhrbahn

Ruhrbahn lehnt Ministerplan für Freigabe von Busspuren ab

Busse sollen nicht im Stau stehe, argumentiert die Ruhrbahn.

Busse sollen nicht im Stau stehe, argumentiert die Ruhrbahn.

Foto: Tamara Ramos / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Die Ruhrbahn will keine Tretroller und Fahrgemeinschaften auf Busspuren sehen. Busse sollen nicht behindert werden und nicht im Stau stehen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) möchte E-Tretrollern und Fahrgemeinschaften das Fahren auf Busspuren erlauben. Die Ruhrbahn lehnt das jedoch ab. „Busspuren sind dafür gedacht, dass Busse nicht im Stau stehen, und dass unsere Fahrgäste sicher, zuverlässig und pünktlich an ihr Ziel kommen“, sagte eine Ruhrbahn-Sprecherin auf Anfrage.

Der Vorschlag sei ein falscher Schritt in Richtung Verkehrswende. Busspuren seien Hauptbestandteil des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). „Durch das Vorhaben von Minister Scheuer verliert der ÖPNV an Attraktivität, und auch für die Maßnahmen von notwendigen Reduzierungen von Emissionen wäre dies ein Rückschritt“, hieß es bei der für Mülheim und Essen zuständigen Ruhrbahn. Schon heute gebe es Probleme bei zu schmalen Busspuren, die auch für den Fahrradverkehr freigegeben seien.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben