Ruhrjam

Parkour-Event „Ruhr Jam“ findet wieder in Mülheim statt

Das Ruhr Jam ist die größte Parkour-Veranstaltung im Ruhrgebiet. Sie findet zum sechsten Mal in Mülheim statt.

Das Ruhr Jam ist die größte Parkour-Veranstaltung im Ruhrgebiet. Sie findet zum sechsten Mal in Mülheim statt.

Foto: Dalibor Balic

Mülheim.  Springen, Hangeln und Schwingen: Bei dem größten Parkour-Event im Ruhrgebiet können sich Jugendliche an der Sportart Parkour ausprobieren.

Die größte Parkour-Veranstaltung des Ruhrgebiets kommt wieder nach Mülheim. Am 24. und 25. August dreht sich auf dem Schulhof der Gustav-Heinemann-Gesamtschule alles um die Sportart „Le Parkour“. Bereits zum sechsten Mal organisieren Trendsport Mülheim und die „Mülheimer Parkour Generation“ die Parkour-Veranstaltung Ruhr Jam. In diesem Jahr zum ersten Mal an der Boverstraße in Winkhausen.

„Entwickelt wurde das Event damals von der lokalen Parkour-Szene“, erklärt Jonas Höhmann vom Mülheimer Sport Service. Im kleinen Rahmen mit Jugendlichen, die Lust darauf hatten, wurde das Event iniziiert. „Mittlerweile hat es sich zu einem großen Szene-Event entwickelt. Jedes Jahr können wir einige Parkour-Größen für die Veranstaltung gewinnen“, so Höhmann. Dabei kommen die Traceure, so nennen sich die Parkour-Sportler, aus ganz Deutschland für das Wochenende nach Mülheim. Im letzten Jahr waren es laut Höhmann 150 Sportler.

International bekannte Athleten geben Workshops

Auch in diesem Jahr steht wieder einiges auf dem Programm: Über den Tag verteilt, finden Training-Workshops zu Le Parkour, Tricking (eine Sportart, die hauptsächlich aus Salti, Tritten und Schrauben besteht) und Trampolinspringen statt. Die Workshops werden von szenebekannten Trainern aus NRW wie beispielsweise Gina Sibila aus Bochum und Kevin Westermann aus Köln durchgeführt. Als besondere Gäste und Trainer für die fortgeschrittenen Teilnehmer wurden die international bekannten Athleten und Coaches Luke Albrecht (USA), Flynn Disney (UK) und Nicolas Vanhole (Belgien) eingeladen. Sie vermitteln ihre Parkour-Philosophie seit vielen Jahren weltweit.

„Teilnehmen können Jugendliche ab elf Jahren“, sagt Höhmann. Die Elf- bis 13-Jährigen können an angeleiteten Workshops teilnehmen und so verschiedene Bereiche des Parkouraufbaus kennenlernen. Dabei lernen sie die Grundlagen der Sportart. Doch auch die etwas fortgeschritteneren Jugendlichen können in verschiedenen Workshops neue Herausforderungen finden. Die Teilnahmegebühr für Elf-bis 13-Jährige beträgt 20 Euro.

Jugendliche ab 16 Jahren können in der Sporthalle übernachten

„Für die Teilnehmer ab 14 Jahren finden freie Jams statt“, kündigt Höhmann an. Das heißt, sie können verschiedene Trainingsflächen nutzen und an offenen Workshops teilnehmen. Für sie kostet die Teilnahme 40 Euro. „Tagsüber wird ein DJ auflegen, abends machen die Jugendlichen meist selbst Musik“, so der Parkour-Experte.

Denn für Jugendlichen ab 16 Jahren ist am Abend noch nicht Schluss: Sie können das gesamte Wochenende auf dem Gelände verbringen und nachts in der Sporthalle übernachten. Im Preis enthalten sind die Verpflegung, ein Ruhr-Jam-Shirt, die Übernachtung sowie die Teilnahme an den angeleiteten Workshops.

Ausweichplatz an der Boverstaße

Neben dem sportlichen Programm wird es auch etwas ruhigere Programmpunkte geben, erklärt Höhmann. So wird es beispielsweise eine Präsentation zum Thema Parkour in Krisengebieten geben. Bei gutem Wetter soll abends ein Lagerfeuer gemacht werden.

In den vergangenen Jahren fand die Ruhr Jam in Kooperation mit dem Jugendzentrum Cafe 4 You an der Brüder-Grimm-Grundschule und rund um das Jugendzentrum Styrum statt. „Aufgrund von Bauarbeiten musste in diesem Jahr ein anderer Veranstaltungsort gefunden werden“, erklärt Höhmann. Ab 2020 soll die Jam dann wieder zurück nach Styrum kommen.

Die Ruhr Jam 2019 beginnt am Samstag, 24. August, um 12 Uhr und endet am Sonntag, 25. August, um 18 Uhr. Das Event findet an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule, Boverstraße 150, statt. Weitere Informationen und Anmeldungen bei Jonas Höhmann unter oder .

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