Notruftafeln

Notruftafeln zeigen Rettern auf Mülheimer Friedhöfen den Weg

20 Notruftafeln, ähnlich wie diese, werden künftig auf drei Mülheimer Friedhöfen aufgestellt.

20 Notruftafeln, ähnlich wie diese, werden künftig auf drei Mülheimer Friedhöfen aufgestellt.

Foto: Jörg Schimmel / FFS

Mülheim.  20 Notruftafeln zeigen künftig den Rettern auf Mülheimer Friedhöfen im Notfall den Weg zum Verletzten. Denkmalschutz führte zu Verzögerungen.

Nach dem politischen Willen von CDU, Grünen, BAMH und FDP sollen Notruftafeln auf drei Mülheimer Friedhöfen aufgestellt werden, damit die Hilfskräfte im Notfall schneller zu den Verletzten oder Verunglückten finden können. Erst im Frühjahr sollen nun die 20 geplanten Tafeln montiert werden.

Auf den Friedhöfen Broich, Dümpten 1 (am Schildberg) und dem Hauptfriedhof sollen die Notruftafeln, die auch schon am Ruhrufer stehen, aufgestellt werden. Die Schilder sind mit Ziffern versehen, die bei einem Notruf durchgegeben werden können und dann den Rettern helfen, den richtigen Weg zu finden.

Ursprünglich war von 60 Notruftafeln in Mülheim die Rede

Vor allem der künftige Denkmalschutz auf dem Hauptfriedhof habe zu Verzögerungen geführt, sagte Sylvia Waage, Leiterin des zuständigen Amtes für Grünflächenmanagement und Friedhofswesen. Bei den politischen Diskussionen um ein Sicherheitskonzept für die Mülheimer Friedhöfe war ursprünglich mal von 60 Notruftafeln die Rede gewesen, nun sollen es 20 auf drei Friedhöfen sein.

Weil verschiedene Ämter, darunter die Untere Denkmalbehörde und die Berufsfeuerwehr, beteiligt werden mussten, sei es wegen Terminproblemen zu Verzögerungen gekommen, sagte Waage. Der Ortstermin auf dem Hauptfriedhof habe mit allem Beteiligten aber nun Ende November stattgefunden. Auf dem Hauptfriedhof werden künftig 13, auf dem Broicher Friedhof fünf und auf dem Friedhof am Schildberg in Dümpten zwei Notruftafeln der Orientierung dienen. „Wir hoffen, die Schilder Anfang 2020 montieren zu können“, sagte Amtsleiterin Waage.

Den Krankenwagen in die richtige Richtung geschickt

Ratsherr Markus Püll (CDU), der die Idee von Notruftafeln auf den Mülheimer Friedhöfen mit initiiert hat, berichtete von einem medizinischen Notfall auf dem Hauptfriedhof vor einigen Wochen, wo er als Zeuge den alarmierten Krankenwagen in die richtige Richtung schicken konnte. „In so einem Fall können die Notruftafeln helfen“, sagte er.

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