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Neue Beschilderung am Heidendoren in Selbeck

Aktuelle Beschilderung an der Einmündung Heidendoren/Kölner Straße. Hier wird die Einfahrt für Kfz demnächst verboten – außer für Anlieger.Foto: Oliver Müller

Aktuelle Beschilderung an der Einmündung Heidendoren/Kölner Straße. Hier wird die Einfahrt für Kfz demnächst verboten – außer für Anlieger.Foto: Oliver Müller

Selbeck.   Die Zufahrt von der Kölner Straße auf die schmale Verbindung soll demnächst nur noch für Anlieger möglich sein. Stadt aktualisiert den Stadtplan.

Zwischen Kölner Straße und A 52 ist Selbeck äußerst ländlich. Natürlich ist dieser Bereich für die wenigen Anlieger erschlossen. Straßen wie der Heidendoren, der von Breite und Zustand her wie eine Anliegerstraße wirkt. Er ist aber keine. Von der Kölner Straße aus ist nur das Befahren mit Autos über 2,8 Tonnen untersagt. Das soll sich ändern. Der Heidendoren bekommt hier das Schild „Verbot für Kraftfahrzeuge“ mit dem Zusatz „Anlieger frei“. So ist es von der Ratinger Seite aus längst geregelt.

Der aktuell gedruckte Stadtplan erzeugt noch den Eindruck, dass es in Selbeck Verbindungen gibt, wo keine sind. Brucher Hof, Voßbeckstraße oder auch die Hundewiese am Ende des Eschenbruchs sind über den Heidedoren nicht zu erreichen. Navis wissen das nicht.

Schmale Straße durch Äcker und Pferdewiesen

„Wer vom Breitscheider Kreuz anreist, wird von Navi, Smartphone oder Karte in den Heidendoren geschickt“, berichtet ein Selbecker. „Täglich irren im Gebiet des Heidendoren und an der Lohe ratlose Fahrer herum“, sagte er.

Tatsächlich ist es derzeit möglich, dass Fahrzeuge unter 2,8 Tonnen den Heidendoren von Selbeck bis zum Mintarder Weg in Breitscheid benutzen. Zu empfehlen ist es allerdings nicht: Die Straße windet sich äußerst schmal durch die Äcker und Pferdewiesen, es gibt kaum Ausweichstellen und teils ist der Belag in einem Zustand, der nur Schritttempo erlaubt. Und wer nicht aufpasst, befindet sich schnell unerlaubterweise in einer Anliegerzufahrt oder gleich auf einem Privatgrundstück oder -weg.

Stadtplan wurde aktualisiert

Eine Kartografin des Amtes für Geodatenmanagement, Vermessung und Kataster hat sich vor Ort überzeugt und den Amtlichen Mülheimer Stadtplan entsprechend aktualisiert (siehe Karte). Was im alten Plan noch wie ein „Rundkurs“ auf schmalen Sträßchen aussieht, ist im neuen nun als (unbefahrbarer) Fußweg markiert. Der Heidendoren wird ab Höhe Umspannwerk so eng wiedergegeben, wie er an dieser Stelle wirklich ist.

Beim nächsten Druck wird die Änderung in den Stadtplan eingepflegt. Auch der RVR wird das später in seine Pläne übernehmen. Unabhängig davon werden Hersteller von Navigationssystemen von der Änderung in Kenntnis gesetzt, sagt Amtsleiter Matthias Lincke.

Schild „Zufahrt zum Haus Eschenbruch 76“ soll verschwinden

Wann diese das umsetzen, entzieht sich dem Einfluss der Stadt. Neue Schilder an der Einmündung Kölner Straße in den Heidendoren dürften schneller stehen. Das Schild „Zufahrt zum Haus Eschenbruch 76“ soll verschwinden.

„Keine Zufahrt zur Hundewiese“: den Hinweis soll es an der Kölner Straße nicht geben. Die Stadt sieht keinen Regelbedarf. Der Hinweis findet sich aktuell noch am Abzweig des Anlieger-Sträßchens „An der Lohe“, wo die Durchfahrt verboten ist. Wer als Ortsunkundiger zur Hundewiese will und den Heidendoren bis zu diesem Abzweig geschafft hat, ist auf der halben Strecke nach Breitscheid und muss den ganzen Weg zurück.

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