Verkehrssicherheit

Nach Unfall in Styrum: Tempo-30-Strecke wird verlängert

Bislang galt neben dem Spielplatz auf der Kaiser-Wilhelm-Straße Tempo 50. Ab sofort darf dort nur noch 30 gefahren werden.

Bislang galt neben dem Spielplatz auf der Kaiser-Wilhelm-Straße Tempo 50. Ab sofort darf dort nur noch 30 gefahren werden.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Auf der Kaiser-Wilhelm-Straße wurde ein Mädchen angefahren, nun gilt durchweg Tempo 30. Der Unfall hätte überall passieren können, so die Stadt.

Die Tempo-30-Strecke auf der Kaiser-Wilhelm-Straße in Styrum wird verlängert. Dies hat das Straßenverkehrsamt nach einem Ortstermin entschieden. Am 26. Oktober war dort ein Mädchen angefahren und schwer verletzt worden.

Nach dem Unfall hatten Anwohner an die Stadtverwaltung geschrieben und eine Ausweitung der Geschwindigkeitsbegrenzung gefordert. Ein Stückchen weiter liegt eine Kita, dort gilt schon Tempo 30, jedoch nur von 7 bis 19 Uhr. Diese zeitliche Begrenzung ist jetzt aufgehoben. Begründung der Verwaltung: Auch nach 19 Uhr sei hier noch mit spielenden Kindern zu rechnen, vor allem im Sommer.

Tempolimit gilt jetzt rund um die Uhr

Gleichzeitig wird die Geschwindigkeitsbegrenzung ausgeweitet, Tempo 30 gilt nun auch vor dem Spielplatz. Hier sieht die Stadt eine „besondere Gefahrenlage“, wie es in einer Stellungnahme für die Bezirksvertretung heißt. Der Spielplatz ist durch eine breite, abschüssige Wiese von der Straße getrennt. Es bestehe das Risiko, dass Kinder oder auch Spielgeräte auf die Fahrbahn gelangen. Vielleicht könnte man den Spielplatz zusätzlich einzäunen. Hierfür sei aber das Amt für Grünflächenmanagement und Friedhofswesen zuständig.

Spielplatz könnte zusätzlich eingezäunt werden

Auch auf den Unfall am 26. Oktober geht die Stadt noch einmal ein. Laut Unfallbericht sei er auf der Kreuzung Kaiser-Wilhelm-Straße/ Albertstraße passiert, nicht in unmittelbarer Höhe des Spielplatzes. Offenbar hat das Mädchen einem anderen Kind oder Jugendlichen die Mütze entwendet und ist damit vor das Auto gelaufen. „Die Örtlichkeit war nicht ursächlich für den Unfall“, so die Stadt. „Er hätte sich auch an jeder anderen Stelle ereignen können.“

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