Gastronomie

Museumscafé im Haus Ruhrnatur hat eine neue Betreiberin

Christa Schragmann und Ramon Steggink mit Frank Schellberg, Helga Müller, die im Lokal arbeitet, sowie Harald Winthagen von der Pia.

Christa Schragmann und Ramon Steggink mit Frank Schellberg, Helga Müller, die im Lokal arbeitet, sowie Harald Winthagen von der Pia.

Foto: tost

Mülheim.   Die Pia Stiftung hat die Gastronomie in Mülheims Haus Ruhrnatur übernommen. Waffeln und Mittagstisch kommen nicht nur bei den Gästen gut an.

Wie in einem Storchennest können die Besucher von Haus Ruhrnatur jetzt auf der Dachterrasse die Aussicht auf Ruhr, das Ufer und die blühende Vegetation der Schleuseninsel genießen und dabei Kaffee, Kuchen und mehr verspeisen. Zwanzig Plätze werden hier seit einigen Wochen angeboten.

Die von den kräftigen Windböen verschlissene Fahne, so kündigt RWW-Pressesprecher Ramon Steggink an, soll auch demnächst ersetzt werden. Schon seit Anfang Februar hat die Pia in Haus Ruhrnatur auf der Schleuseninsel die Gastronomie übernommen. Da es schon früh warme Tage gab, musste sich das Personal schon rasch der Herausforderung stellen. Das Angebot ist seitdem üppiger und es kommt bei den Besuchern auch gut an. Neu im Angebot ist ein Mittagstisch (4,50 Euro), ein Eintopf in einer vegetarischen und einer fleischhaltigen Variante, der in der Innenstadt im Leineweber zubereitet und vor Ort erwärmt wird.

„Die Waffeln sind der Hit. Das Rezept ist erste Sahne“

Auch einige Mitarbeiter von RWW hätten bereits das Angebot genutzt. „Die Waffeln sind der Hit. Das Rezept ist erste Sahne“, freut sich Museumsleiterin Christa Schragmann. Auch mehrere hausgemachte Kuchen befinden sich weiterhin im Angebot. Bewährt hat sich das Rezept von der Pia bereits im Witthausbusch. Sie freut sich auf den großen Zuspruch.

RWW und Pia arbeiten schon seit Jahren am Aquarius in Styrum zusammen, wo die Pia eine von bislang drei Freizeitstationen betreibt. „Da weiß man, was man zu erwarten hat“, sagt Steggink. Nach gut 25 Jahren Betrieb wurde der Café-Bereich generalüberholt und wirkt frisch und einladend. Zwanzig Plätze befinden sich im Erdgeschoss.

Öffnungszeiten wie die von Haus Ruhrnatur

Der Leineweber, der auch ein sozialpolitisches Projekt ist, um Menschen, die an gastronomischen Tätigkeiten interessiert sind, fit zu machen, dient auch hier als Sprungbrett. Aktuell sind zwei Kräfte beschäftigt, zur Hochsaison schätzt Pia-Chef Frank Schellberg, könnten es dann auch doppelt so viele werden.

Bei den Öffnungszeiten lehnt sich das Lokal zunächst an die des Museumsbetriebs an: Dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr. Da das Café vom Museum abgetrennt werden kann, ist mehr möglich.

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