Wirtschaft

Mülheims SPD steht hinter Flughafen-Vorstoß der Verwaltung

SPD-Fraktionschef Dieter Spliethoff begrüßt die Initiative der Stadtverwaltung, dem Flughafen Essen-Mülheim zumindest bis 2034 eine Perspektive zu eröffnen.

SPD-Fraktionschef Dieter Spliethoff begrüßt die Initiative der Stadtverwaltung, dem Flughafen Essen-Mülheim zumindest bis 2034 eine Perspektive zu eröffnen.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Mülheims SPD wird am 13. Februar dem Vorstoß der Verwaltung folgen, den Flughafen-Betrieb bis 2034 zu sichern. Sie hat aber auch Forderungen.

Als erste Ratsfraktion signalisierte am Dienstag Mülheims SPD Zustimmung zur Initiative der Stadtverwaltung, einen Betrieb des Flughafens Essen-Mülheim bis zum Jahr 2034 zu ermöglichen.

Ebenfalls begrüßte Fraktionschef Dieter Spliethoff in einer Presseerklärung die Absicht der Verwaltung, auch die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass das Luftschiff-Unternehmen WDL am Flughafen ihre Investitionspläne umsetzen kann. Die WDL will bekanntlich für zehn bis zwölf Millionen Euro einen neuen Multifunktionsbau für Gewerbe bauen, mit einer Verbindung zum runderneuerten Luftschiff-Hangar, der künftig Erlebniswelt mit der Möglichkeit werden soll, dort Veranstaltungen mit bis zu 500 Gästen stattfinden zu lassen.

Spliethoff: Zahl der Starts und Landungen auf jetzigem Niveau zu deckeln

„Damit schaffen wir Planungssicherheit für die dort angesiedelten Unternehmen, ohne Chancen für die weitere Entwicklung des Areals zu verbauen“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Dieter Spliethoff. Er erinnerte im Zusammenhang mit der Fortführung des Flugbetriebs über 2024 hinaus noch einmal an die in seiner Etatrede formulierten Rahmenbedingungen: „Grundsätzlich ist in diesem Fall die Anzahl der Starts und Landungen dauerhaft auf dem jetzigen Niveau zu deckeln.“ Auch sei zu diskutieren, ob die heutigen Nutzer den Betrieb des Flughafens und damit das wirtschaftliche Risiko vollständig übernehmen könnten.

Für die SPD sei wichtig, dass bei allen Überlegungen zur Perspektive des Flughafens die Stadt Essen als Mitgesellschafter eingebunden werde. „Hier müssen auf allen Ebenen Gespräche mit dem Ziel einer konsensualen Lösung geführt werden“, betont Spliethoff.

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