Mongol-Rally

Mülheimer über Scharyn: Wie der Grand Canyon – nur kleiner

Dominik Toepel im Scharyn-Nationalpark in Kasachstan

Foto: Team Stiftung Wagentest

Dominik Toepel im Scharyn-Nationalpark in Kasachstan

Scharyn/Mülheim.   Team Stiftung Wagentest um den Mülheimer Dominik Toepel macht einen Zwischenstopp im kasachischen Nationalpark. Tolle Aussicht belohnt Strapazen.

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Das Team Stiftung Wagentest um den Mülheimer Dominik Toepel hat seit Usbekistan eine weite Strecke zurückgelegt. Nach Zwischenstationen in Schyment in Kasachstan und Bishkek in Kirgisistan ging es über Almaty zurück nach Kasachstan. An der usbekisch-kasachischen Grenze ließen der usbekische Zoll den Dachgepäckträger erst abräumen, um dann auf dem Auto mit „Uzb Customs“ zu unterschreiben.

Erste Station in Kasachstan war der Scharyn-Nationalpark. „Auf dem Weg dorthin verfuhren wir uns an einem undurchsichtigen Autobahnkreuz“, erzählt Toepel. Der Weg zum Park war nicht nur für das Auto beschwerlich: Zwar konnten sie in der Millionenstadt Almaty für 250 Euro endlich die Stoßdämpfer des Autos reparieren lassen, allerdings war die Straße auf den letzten Kilometern bis zum Ziel nur noch ein unbefestigter Weg. „Der Canyon selbst erinnert sehr stark an den Grand Canyon, nur eben in viel kleiner“, erzählt Toepel.

Mit dem Auto kamen sie auch erst einmal nicht weiter: Weil nur Allradwagen weiter runter zu den Felsformationen fahren dürfen, genoss die Gruppe zunächst die Aussicht – die aufziehende Abenddämmerung tat ihr Übriges.

Klarer Sternenhimmel und Aussicht auf den Fluss

Weiter unten im Tal entdeckten sie einen Zeltplatz am Fluss. So packten Toepel und seine Freunde ihre Rucksäcke, Zelte und Schlafsäcke und wanderten im Dunkeln etwa drei Kilometer dort hin. „In der Eile vergaßen wir unseren Campingkocher und das Geschirr“, gibt Toepel zu. Glück im Unglück: Am Fluss hatte noch ein Restaurant offen. „Der unfassbar klare Sternenhimmel und die Aussicht auf den Fluss und den Canyon belohnten unsere Mühen, den ganzen Kram da runter zu schleppen“, schwärmt Toepel. Am gleichen Abend lernte das Team ein spanisch-russisches Ehepaar kennen.

Toepel und seine Kollegen nahmen das Pärchen am nächsten Tag noch etwa zehn Kilometer mit dem eigenen Wagen mit: „Unser Auto ist eh schon überladen und wir haben nur noch drei Sitze. Also haben wir uns zu zweit auf die Rückbank gequetscht und einer nahm auf unserem Dachgepäckträger Platz“, erzählt Toepel. Nächstes Ziel: Russland.

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