Kultur

Mülheimer Regisseur Alexander Waldhelm dreht nun einen Krimi

Das Kino ist seine Welt: der Mülheimer Regisseur Alexander Waldhelm.Foto:Alexander Waldhelm

Das Kino ist seine Welt: der Mülheimer Regisseur Alexander Waldhelm.Foto:Alexander Waldhelm

Mülheim.   Nach den „Pottkindern“ präsentiert er bald „Beziehungen – kein schöner Land“. Dafür hat der Filmemacher bei Anonymen Alkoholikern recherchiert.

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Zweieinhalb Monate vor Beginn der Dreharbeiten für den Krimi „Beziehungen – kein schöner Land“ vermeldet Regisseur Alexander Waldhelm die Besetzung. Auch im zweiten Film des Mülheimers, der auf „Pottkinder – ein Heimatfilm“ folgt, werden Prominente zu sehen sein, teilt Waldhelm mit. Kabarettist Kai Magnus Sting debütiere als Pathologe, Kollege Rene Steinberg als Kripo-Beamter. Und Volker Pispers verkörpere einen Immobilienmakler.

In weiteren Gastrollen sind Gerburg Jahnke, Uwe Lyko, Fritz Eckenga, Matthias Bongard und Andy Brings zu sehen. Die weibliche Hauptrolle übernimmt Patricia Garcia Gonzalez de Höfer, genau wie in „Pottkinder – ein Heimatfilm“ 2017. „Ich freue mich sehr, Bodo Lacroix für die männliche Hauptrolle gewonnen zu haben“, sagt Regisseur Waldhelm. „Er ist Mitglied des Frechener Theaterensembles Harlekin und spielte dort unter anderem in ,Warten auf Godot’ und ,Der Gott des Gemetzels’.“ Auch Gerd Fleuren, Darsteller des Jörg in „Pottkinder“, und Michael Mölders, der damals den Sohn spielte, werden wieder mit von der Partie sein.

„Eine meiner bisher eindrucksvollsten Erfahrungen“

Wie schon im ersten Film, werde es auch in „Beziehungen – kein schöner Land“ einen heiteren und einen ernsten Part geben: „Nachdem ich mich damals dem Thema Depression genähert habe, beleuchte ich nun eine weitere Volkskrankheit: Alkoholismus“, so der Filmemacher, der auch das Drehbuch geschrieben hat. Er habe bei einem Treffen der Anonymen Alkoholiker recherchiert. „Das war eine meiner bisher eindrucksvollsten Erfahrungen. Erschütternd, was diese Alltagsdroge mit Menschen anrichten kann.“ Doch keine Sorge: Es gebe auch etwas zu lachen.

Die Dreharbeiten sollen vom 22. Juli bis 25. August laufen. Gedreht werde zum überwiegenden Teil in Ruhrgebietsstädten, im „Kernwasser Wunderland“ und am Niederrhein.

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