Weltkindertag

Mülheimer Kinder stehen für ihre Rechte ein

Stolz präsentieren Charlotte, Elisa, Luise, Esma, Tim, Mona und Pascal vor dem Rathaus ihre Plakate zum Weltkindertag.

Stolz präsentieren Charlotte, Elisa, Luise, Esma, Tim, Mona und Pascal vor dem Rathaus ihre Plakate zum Weltkindertag.

Foto: Michael Dahlke

Mülheim.   Kinder brauchen Freiräume für eine gute Entwicklung. Welche? Das zeigten sie beim Weltkindertag auf dem Mülheimer Rathausplatz.

Wofür braucht ihr Freiräume? „Zum Fußballspielen oder Fahrradfahren“, antworten Charlotte und Esma aus dem Kindergarten St. Mariä Rosenkranz in Styrum.

Zusammen mit rund 150 Jungen und Mädchen sowie Erziehern aus den Kitas der Pfarreien St. Barbara, Mariae Geburt und St. Mariä Himmelfahrt haben sie sich am Donnerstag auf dem Rathausplatz versammelt. Ihr Ziel: Zum Weltkindertag für ihre Bedürfnisse und Rechte einstehen.

Freiräume sind für Kinder unerlässlich

Das taten die Kleinen mit Überzeugung. In ihren Händen ragten Plakate in die Höhe: „Ich habe ein Haus und einen Spielplatz gemalt“, beschreibt Elisa ihres. Davor ist eine Person zu sehen. Was die Fünfjährige ausdrücken will? „Das Mädchen hier möchte ein Haus mit eigenem Platz für sich haben. Und einen Platz zum Spielen.“

Neben Elisa, hält der fünfjährige Pascal ein anderes Plakat hoch. Es zeigt eine Bücherei. „Die Bücherei in Styrum ist für die Kinder wichtig. Da gehen sie immer hin und deshalb muss sie dort bleiben“, erläutert Kindergärtnerin Ramona Öffgen. „Alle Ideen haben wir zusammen erarbeitet. Unter der Fragestellung, wofür die Kinder Platz und Freiräume brauchen.“ Für die kindliche Entwicklung seien die unerlässlich, verdeutlicht Mitorganisatorin Angela Mailer: „Die Kinder haben Bedürfnisse und müssen lernen, für ihre Rechte einzustehen.“

Wichtig für Kinder auf der ganzen Welt

Nachdem die Kinder an diesem Morgen in ihren Gruppen angekommen waren, nahmen sie auf den Treppen vor dem Rathaus platz. Bei der Begrüßung erklärte Bürgermeisterin Ursula Schröder ihnen: „Es ist wichtig, dass Kinder auf der ganzen Welt frei spielen und rumlaufen können. Leider geht das nicht überall. Darauf wollen wir heute aufmerksam machen.“

Und zwar mit lautem Gesang. Die Kinder stellten sich in einem großen Kreis auf den Platz vor dem Rathaus, sangen Kinderlieder und teilten ihre Botschaft mit den Passanten, die neugierig zu ihnen hinüberschauten.

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