Ruhrbahn

ÖPNV-Pläne bewegen Leser: „Mülheim wird am Ende verlieren“

Die Linie 104 soll nach Plänen der Ruhrbahn nicht mehr in Mülheim fahren.

Die Linie 104 soll nach Plänen der Ruhrbahn nicht mehr in Mülheim fahren.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Die massiven Streichungspläne im öffentlichen Nahverkehr bewegen auch viele Leserinnen und Leser – wir haben eine Auswahl zusammengestellt

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Klimawandel. So sieht Mülheims Antwort auf den Klimawandel aus? Während um uns herum die Städte

mit Mobilitätskonzepten versuchen, ihre Bevölkerung für den Umstieg vom Auto auf den ÖPNV oder alternative Fortbewegungsmittel zu begeistern, schrumpft unsere Stadt das Angebot am eh schon schlechten ÖPNV noch weiter ein. Mülheim versucht im verzweifelten Kampf gegen den Schuldenberg anzugehen und wird am Ende verlieren. An Bevölkerung, an Image und an Glaubwürdigkeit. Mein Vorschlag: Schnellstmöglich von der teuren Ruhrbahn trennen und ÖPNV als wirkliche Alternative ausbauen.
Markus Werntgen-Orman


Worthülse. Die Grünen unterstützen also den Kahlschlag im ÖPNV. Waren es nicht die Mülheimer Grünen, die vor kurzem noch darüber jubelten, dass Schüler „für das Klima“ die Schule schwänzen und demonstrieren? Ist der Klimaschutz nur eine Worthülse, die mit konkreter Politik nichts zu tun hat? Ich dachte, Klimaschutz fängt vor Ort an... Sorry, mein Fehler.
Thomas Kretzschmar


Laienspielschar. Wann wird der „Laienspielschar ÖPNV“ in Mülheim endlich der Planungsauftrag entzogen ? Bei dieser Planung wäre es besser, man stellt den kompletten ÖPNV in Mülheim ein. Da werden Strecken saniert und erneuert, um diese dann still zu legen. Das einzig Positive daran ist wohl die Tatsache, das die „Irrsinnsidee“ mit der Straßenbahntrasse nach Saarn wohl vom Tisch ist. Volker Ridder

Ohne Fahrgäste. Die „Reform“ der Ruhrbahn sollte noch ein weiteres Merkmal bekommen: eine drastische Erhöhung der Fahrpreise.

Dann endlich ist sie eine Organisation ohne Klienten. Die beste Schule ist die ohne Schüler, die beste Klinik ist die ohne Patienten, und die beste Ruhrbahn ist die ohne Fahrgäste.

Jochen Hensel

Unglaubwürdig. Die Einsparpläne im ÖPNV zeigen mir - einmal mehr - die Unglaubwürdigkeit der Grünen. Im Haushaltssicherungsplan 7 Mio. Euro einsparen und den Nahverkehr so zu zerstören, dass er nur noch eine Farce ist. Mülheim hat neue Straßenbahnen gekauft, Haltestellen umgebaut - das Geld hätte man sich sparen können. Der Anreiz für mich, auf den ÖPNV umzusteigen, geht jetzt gen Null.

Birgit Lemke


Scherbenhaufen. Aufgrund der skandalösen Vorgänge rund um den Öffentlichen Personennahverkehr in Mülheim kann man die Stadt Essen nur auffordern, aus dem Gemeinschaftsbetrieb Ruhrbahn auszusteigen. Die (verkehrs-)politischen Vorgaben der beiden Städte stehen diametral zueinander - in Mülheim werden keinerlei Synergien mehr zu heben sein, da bleibt vom Tram-&-Bus-Angebot nur ein Scherbenhaufen über, den die Mülheimer bitte selber aufkehren sollen und nicht auch noch Essen mit hineinziehen. Wolfgang Gruber


Hinrissig. Mit diesem hirnrissigen, wirklichkeitsfremden Vorhaben ist die Stadt Mülheim ihrem Bestreben, vollends in der Bedeutungslosigkeit zu versinken, ein beträchtliches Stück nähergekommen. Während den Verbrauchern eingeredet wird, die Elektromobilität sei der Weisheit letzter Schluss, sollen in Mülheim die Straßenbahnen abgeschafft werden. Wieder einmal werden die Bürger für jahrelange Fehlplanungen der Verwaltung bestraft. Es wird höchste Zeit, dass die Mülheimer aufwachen und auf die Straße gehen. Anneliese Schuchert

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