Feuerwehr

Mülheim: Wackliger Stand-up-Paddler löst Großeinsatz aus

Manche können es, manche üben noch: In Mülheim ist ein SUP-Sportler in die Ruhr gefallen und löste einen Großeinsatz der Wasserrettung aus.

Manche können es, manche üben noch: In Mülheim ist ein SUP-Sportler in die Ruhr gefallen und löste einen Großeinsatz der Wasserrettung aus.

Foto: Andreas Arnold / dpa

Mülheim.  Großer Wasserrettungseinsatz am Dienstagabend in Mülheim: An der Ruhr wurde ein Stand-up-Paddler vermisst – zum Glück ist er nur nass geworden.

Die Feuerwehr war am Dienstag bis in den späten Abend viel unterwegs – letztlich sind alle Einsätze glimpflich ausgegangen. Über den Tag verteilt gab es allein sechs Mal Alarm durch Brand- oder Rauchmelder. In allen Fällen konnte aber vor Ort schnell Entwarnung gegeben werden.

„Brennende Balkone“ waren nur eine optische Täuschung

Gegen 14.40 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem brennenden Fahrzeug in der Moritzstraße aus: Hier kam es im Motor zu einem Kabelbrand. Das Auto konnte aber mit Hilfe eines Pulverfeuerlöschers selbstständig gelöscht werden, ehe die Einsatzkräfte eintrafen.

Gegen 20.18 Uhr meldete ein Anwohner Feuerschein auf einem Balkon an der Augustastraße in Styrum. Auch hier konnte der alarmierte Löschzug schnell zurückfahren: Durch eine „optische Täuschung“, so die Feuerwehr, sah es so aus, als würde es auf dem Balkon brennen.

Stand-up-Paddler fiel in die Ruhr und löste großen Wasserrettungseinsatz aus

Später am Abend, gegen 21.24 Uhr, meldete jemand der Leitstelle, dass ein Mann in der Ruhr vermisst werde: Ein Stand-up-Paddler sei auf dem Fluss unterwegs gewesen und habe auf Höhe des Stadthafens das Gleichgewicht verloren. Die Folge war ein großer Wasserrettungseinsatz mit Löschzug, Taucherstaffel und Rettungsboot. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass der Mann aus eigener Kraft und unverletzt ans Ufer gekommen war.

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