Aus dem Polizeibericht

Mülheim: Verwirrter von Polizei mit gezogener Waffe gestoppt

Die Polizei musste einen offenbar verwirrten Mann (41) überwältigen.

Die Polizei musste einen offenbar verwirrten Mann (41) überwältigen.

Foto: Hendrik Schulz

Mülheim.  Als der Rettungswagen kam, griff ein offenbar verwirrter Mann in Mülheim die Polizisten mit Glasscherben an. Bewaffnete Beamte überwältigte ihn.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ein offensichtlich verwirrter Mann, der sich sehr aggressiv verhielt, konnte am Dienstagmorgen nur mit massivem Polizeieinsatz überwältigt werden und kam in eine Fachklinik.

Ein Zeuge hatte der Polizei gegen 10.15 Uhr gemeldet, dass ein aggressiver Mann mit nacktem Oberkörper über die Hauskampstraße in Styrum laufen würde. Die Streife entdeckte auf der Friedrich-Ebert-Straße den Mann, der Englisch sprach und sich auch den Polizisten gegenüber aggressiv verhielt. Der 41-Jährige, der in Essen gemeldet ist, konnte zunächst beruhigt werden. Als ein Rettungswagen eintraf, zerschlug der Mann, der bis zur Sandstraße weitergelaufen war, zwei Glasflaschen und machte Anstalten, auf die Polizisten einzustechen.

Beamte überwältigten den Mann mit Hilfe des Einsatzstocks

Die Beamten sicherten die Situation mit gezogenen Schusswaffen und versuchten, den öffentlichen Verkehr zu regeln, da der Mann weiter bis zur Kreuzung an der Konrad-Adenauer-Brücke rannte. Bevor er die Innenstadt erreichte, wurde er unter Vorhalt der Waffe von der Polizei ultimativ aufgefordert, die Flaschenhälse abzulegen. Das tat der Mann, wehrte sich aber massiv gegen seine Festnahme. Mit Hilfe eines Einsatzstocks wurde er letztlich überwältigt und unter Polizeibegleitung in eine geschlossene Klinik gefahren. Fachärzte und das Ordnungsamt kümmern sich um ihn. Das Handy eines Passanten, der den Einsatz mutmaßlich filmte, wurde beschlagnahmt. Die Aufnahmen werden möglicherweise später zur Beweissicherung genutzt, so die Polizei.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben