Feuerwehreinsatz

Mülheim: Haus nach Brand am Malmedyweg unbewohnbar

Die Feuerwehr löschte den Brand in einem Dachstuhl am Malmedyweg in Mülheim-Saarn.

Die Feuerwehr löschte den Brand in einem Dachstuhl am Malmedyweg in Mülheim-Saarn.

Foto: Michael Dahlke / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Ein harter Tag für die Mülheimer Feuerwehr: Neben dem Großbrand auf der A40, hatten die Retter mit einem brennenden Dachstuhl in Saarn zu kämpfen.

Neben dem Großbrand eines Tanklasters auf der A40 musste die Mülheimer Feuerwehr zu einem weiteren Brand am frühen Donnerstagnachmittag ausrücken. Als die Einsatzkräfte am Malmedyweg in Saarn eintrafen, stand der Dachstuhl eines Reihenhauses bereits komplett in Flammen. Auch das Übergreifen auf das Nachbarhaus konnten die Einsatzkräfte vor Ort nicht verhindern.

Die Bewohner beider Häuser konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr unverletzt in Sicherheit bringen. Ein Anwohner berichtet von einem lauten Knall, den er gegen 14 Uhr gehört habe. „Als ich raus bin, um zu gucken, was passiert ist, stand das Dach schon komplett in Flammen.“ Viele Nachbarn hatten sich auf der Straße versammelt, spendeten den Bewohnern Trost und mussten geschockt mit ansehen, wie die Flammen immer höher aus den Fenstern im Dachgeschoss schlugen und sich auch auf das Nachbarhaus in der beschaulichen Reihenhaussiedlung ausbreiteten.

Feuerwehr verhinderte das Übergreifen des Feuers auf weitere Häuser

Die Feuerwehr konnte mit starken Kräften verhindern, dass noch weitere Wohnhäuser in der engen Einbahnstraße durch das Feuer beschädigt wurden. Aufgrund einer Gasleitung, die durch eines der betroffenen Häuser verlegt war, bestand zwischenzeitlich Explosionsgefahr. Bis in die frühen Abendstunden dauerten die Löscharbeiten an.

Insgesamt war die Feuerwehr mit 45 Einsatzkräften vor Ort. Zwei Löschzüge der freiwilligen Feuerwehren Broich und Heißen waren im Einsatz, sowie zwei Drehleitern der Berufsfeuerwehr. Das Haus, in dem das Feuer ausbrach, ist nicht mehr bewohnbar. Das Nachbarhaus ist schwer beschädigt. Da die Brandursache unklar ist, ermittelt nun die Polizei.

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