Miss 50plus

Miss-Wahlen: Mülheimerin ist schönste Frau über 50 in NRW

Annette Sensener aus Mülheim war bei der Wahl zur „Miss 50plus“ dabei. 

Annette Sensener aus Mülheim war bei der Wahl zur „Miss 50plus“ dabei. 

Foto: Atelier-Simone-Richter

Mülheim.  Annette Sensener aus Mülheim hat es bei der Wahl zur „Miss 50plus“ unter die letzten 20 geschafft. Dabei war sie die einzige Frau aus NRW.

Die „bezauberndste Frau über 50“ in Deutschland wollte sie werden und schaffte es letztlich ins Finale: Annette Sensener gelang zwar nicht der erste Platz, die 50-jährige Mülheimerin war aber bei der Wahl zur „Miss 50plus“ in Harsewinkel in Ostwestfalen die einzige Frau aus Nordrhein-Westfalen, die die Top20 erreichte.

Frau Sensener, warum wollten Sie Miss 50plus werden?

Annette Sensener: Ich wusste gar nicht, dass es eine solche Wahl gibt, bis ich letztes Jahr davon in der Zeitung gelesen habe. Ich bin im April 50 geworden und habe mich spontan beworben, weil ich einfach mal was anderes ausprobieren wollte. Bei der Wahl geht es nicht nur um das Aussehen, sondern um das Gesamtpaket. Ich leite eine Firma in der Immobilienbranche, habe drei Kinder, bin sportlich. Das Thema Ernährung ist mir sehr wichtig, meine Tochter ist Veganerin und ich esse seit 30 Jahren keinen chemischen Zucker. Bei der Wahl war ich schließlich die einzige aus NRW, die im Finale dabei war: Da bin ich stolz drauf.

Wie waren Ihre Mitbewerberinnen, gab es auch Streit?

Alle Frauen, die mitgemacht haben, konnten irgendwas besonderes. Das waren keine Hausmütterchen. Ich habe mir gedacht: Meine Güte sind das tolle Frauen. Eine zum Beispiel hat mit 49 ihr drittes Kind bekommen und führt zwei Bauernhöfe. Das war eine Bereicherung und wir sind immer noch in Kontakt und treffen uns bald wieder. Ein bisschen Zickenkrieg gab es, als es um die Kleider ging – manche Frau hat da nicht ihre richtigen Maße angegeben und dann passten die Sachen nicht.

Wie fand Ihr Umfeld, dass sie bei der Miss-50plus-Wahl mitmachen? Hatten manche Freunde oder Kollegen Vorbehalte?

Einige haben mich schief von der Seite angeguckt. Aber die meisten fanden das total klasse, dass sie eine Freundin oder Chefin haben, die dort mitmacht. Meine Familie und einige Freunde waren auch bei der Wahl dabei. (lh)

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